Seniorensicherheitsberater warnen vor ungebetenen Besuchern

Einbrecher werden in dunkler Jahreszeit aktiv

Einbrecher

Mit der früh einsetzenden Dunkelheit steigen die Einbruchszahlen, warnen die Seniorensicherheitsberater im Landkreis Sankt Wendel. Die Täter nutzen die dunklen Monate, um vermehrt in Wohnhäuser einzubrechen. Rund 47 Prozent der Einbruchsversuche scheitern allerdings bereits im Versuchsstadium. Gründe hierfür sind bessere Sicherheitstechnik an Fenstern und Türen sowie aufmerksame Nachbarn.

Untersuchungen zeigen, dass Einbrecher oft Häuser auswählen, die isoliert stehen, um das Entdeckungsrisiko zu minimieren. In knapp 80 Prozent der Fälle versuchen sie, über die Rückseite des Gebäudes, etwa durch Terassentüren oder Fenster, einzudringen. Gelingt es ihnen nicht, die Türen oder Fenster innerhalb von fünf Minuten zu öffnen, geben sie häufig auf.

Die Seniorensicherheitsberater raten dazu, Fenster und Türen stets zu verschließen, selbst bei kurzer Abwesenheit. Haustüren sollten nach Möglichkeit doppelt abgesperrt werden. Zusätzliche mechanische Sicherungen können den Einbruch erschweren und erzeugen Lärm, der Einbrecher abschreckt. Bewegungsmelder an der Außenseite des Hauses bieten ebenfalls zusätzlichen Schutz.

Weitere Tipps der Berater: Tagsüber sollten Rollläden geöffnet bleiben, um nicht den Eindruck zu erwecken, dass das Haus unbewohnt ist. Auch sollten niemals Schlüssel draußen versteckt werden – Einbrecher kennen alle klassischen Verstecke.

Wer verreist, sollte Nachbarn und Freunde informieren und ihnen die eigene Erreichbarkeit mitteilen. Eine Zeitschaltuhr für die Beleuchtung kann Anwesenheit simulieren, aber auch in diesem Fall sollten die Nachbarn Bescheid wissen. Diese sollten zudem wachsam sein und verdächtige Beobachtungen der Polizei über den Notruf 110 melden. Eigenes Eingreifen sei gefährlich und deshalb zu vermeiden.

Für weiterführende Informationen oder die Organisation von kostenfreien Vorträgen und Beratungen stehen die Seniorensicherheitsberater des Landkreises unter der Telefonnummer (06851) 8015201 oder per E-Mail an seniorenbuero@lkwnd.de zur Verfügung.

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