Der Gemeinderat Nonnweiler hat Maßnahmen zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur auf dem Peterberg beschlossen. Die Initiative der CDU-Fraktion fand breite Zustimmung im Gremium – lediglich ein Mitglied der Freien Wähler stimmte dagegen.
Acht Jahre nach dem Abriss der ehemaligen Peterberg-Alm soll das Bergplateau nun neue Angebote für Besucher erhalten. Die Verwaltung wurde beauftragt, zunächst den Zustand der vorhandenen Versorgungsleitungen zu überprüfen und die Kosten für verschiedene Verbesserungsmaßnahmen zu kalkulieren.
„Der Peterberg ist ein wichtiges touristisches Aushängeschild unserer Gemeinde und hat enormes Potenzial“, betonte Jonas Reiter von der CDU-Fraktion. Er verwies auf ein touristisches Gesamtkonzept aus dem Jahr 2018, das bereits eine Entwicklung des Gipfelbereichs empfohlen hatte. „Deshalb wollen wir jetzt einen pragmatischen ersten Schritt gehen, um neue Impulse für den Gipfelbereich zu setzen, die Aufenthaltsqualität auf dem Berg kurzfristig zu verbessern und den Standort wieder stärker zu beleben“, so Reiter weiter.
Die geplanten Verbesserungen umfassen mehrere Bereiche: Das vorhandene Gebäude könnte für Selbstbedienungsautomaten genutzt werden. Zudem sind überdachte Sitzmöglichkeiten, eine öffentliche Toilettenanlage sowie eine Lade- und Reparaturstation für Fahrräder vorgesehen. Diese Maßnahmen sollen die Verweildauer der Gäste erhöhen und die Funktion des Peterbergs als Verbindungspunkt zwischen Bostalsee, Schaumberg, dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald und dem Keltenpark stärken.
Die finanziellen Mittel für die Umsetzung wurden bereits im Peterberg-Investitionsprogramm eingeplant. Nach Abschluss der Prüfungen wird der Gemeinderat über die konkreten Schritte entscheiden.



