Bundestagswahl 2017: Sören Bund-Becker im Interview

Am 24. September 2017 ist Bundestagswahl. Im Vorfeld stellen wir Menschen vor, die als Direktkandidatin oder Direktkandidat im Wahlkreis St. Wendel antreten. Heute: Sören Bund-Becker von den Grünen.

wndn.de: Erzählen Sie uns was zu Ihrer Person! Wo wohnen Sie, wie alt sind Sie, sind Sie verheiratet, haben Sie Kinder, welche Hobbys haben Sie? Welche Berufsausbildung haben Sie?

Sören Bund Becker: Ich bin 23 Jahre alt, wohne in St. Wendel, ledig, keine Kinder und studiere im Moment Informatik an der Universität des Saarlandes. Ich bin an der Universität nach längerer Zeit im Studierendenparlament jetzt im Ältestenrat. In St. Wendel engagiere ich mich ansonsten aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr und bin dort unter anderem 2. Schriftführer.

Warum engagieren Sie sich in einer Partei?

Ich glaube daran, dass es nötig und vor allem möglich ist, etwas zu verändern. Deswegen engagiere ich mich in einer Partei um mit Gleichgesinnten eine Verbesserung zu erreichen.

Wie sah Ihr Werdegang in Ihrer Partei aus?

Ich bin inzwischen Kassenwart im Orts- und Kreisverband St. Wendel und auf Landesebene Beisitzer im Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen.

Was wollen Sie im Bundestag anpacken?

Ich möchte erreichen, dass die Politik aktiv die Zukunft gestaltet anstatt immer nur in der aktuellen Situation zu reagieren. Konkret vor allem den Bereich Verkehr zukunftsfähig ausrichten.

Was möchten Sie im Bundestag für das St. Wendeler Land erreichen?

Das Saarland und auch das St. Wendeler Land drohen von der Schiene abgekoppelt zu werden, das möchte ich verhindern. Außerdem möchte ich mich für eine bessere Finanzierung des ÖPNV stark machen und gerade einem ländlichen St. Wendel Chancen für einen sinnvollen ÖPNV zu geben.

Was ärgert Sie derzeit in der Politik auf Bundesebene?

Dass sehr viele Dinge nur kurzfristig angepackt werden, statt langfristig die Zukunft zu gestalten. Dabei stehen wichtige Zukunftsentscheidungen jetzt an.

Was sind die aus Ihrer Sicht drei wichtigsten Dinge aus dem Wahlprogramm
Ihrer Partei?

Die Bekämpfung des Klimawandels, da die Grünen scheinbar die einzige Partei sind, die sich dort noch aktiv engagieren ist ein wichtiger Punkt. Genauso wichtig ist es, die Integration der Geflüchteten endlich ordentlich zu organisieren und gleichzeitig die Fluchtursachen zu bekämpfen. Drittens ist es für die Zukunft entscheidend, Familien und Kinder zu fördern und für Bildung zu sorgen.

Was möchten Sie unseren Leserinnen und Lesern noch sagen?

Die Wahl ist eine wichtige Richtungsentscheidung und jede Stimme zählt und hat Einfluss. Daher appelliere ich an Jede und Jeden, wählen zu gehen.

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