In der Nacht zum Samstag, den 24. Juni, gegen 01.30 Uhr trafen die Polizeibeamten der Inspektion Nordsaarland einen Angler am Bostalsee. Seine Fangbeute von 17 Fischen hatte der Angler in einem zu kleinen Setzköcher gehältert. Von den nur unzureichend mit Wasser versorgten Fischen waren bereits 9 verendet. Nachdem die Beamten den Fischereischein des 33-jährigen Mannes aus dem Landkreis Bitburg einforderten, staunten sie nicht schlecht. Sage und schreibe 105 Jahre lang soll das Dokument gültig sein, stand es im Schein.
Gegen den Angler leiteten die Polizeibeamten ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Vergehens nach dem Tierschutzgesetz ein. Bezüglich der Gültigkeit des vorgezeigten Fischereischeines laufen noch weitere Ermittlungen.



