Landesweite Aktionen setzten starkes Zeichen für Inklusion und Teilhabe

Bildquelle: MIBS/A. Weber.

Am 21. März verwandelte sich das Saarland in eine bunte Bühne für Vielfalt und Toleranz. Anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tags organisierten Vereine und Verbände in allen Kreisstädten sowie in Saarbrücken öffentliche Veranstaltungen. Die Aktionen dienten gleichzeitig als Werbung für die Special Olympics Nationalen Spiele, die 2026 im Saarland stattfinden werden.

Menschen mit Down-Syndrom, Sportlerinnen und Sportler von Special Olympics Saarland sowie zahlreiche spontan teilnehmende Bürgerinnen und Bürger prägten das Bild der Veranstaltungen. An allen Standorten präsentierten sich soziale Einrichtungen und Vereine mit Informationsständen. Das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport unterstützte die Aktionen gemeinsam mit Special Olympics Deutschland, Special Olympics Saarland und dem Landessportverband.

Besondere Aufmerksamkeit erregten große Stellwände mit 20 bunten Socken im Design der Kampagne „Dabeisein ist Saarland“. Interessierte konnten über einen QR-Code Videos abrufen, in denen sich Menschen mit Down-Syndrom persönlich vorstellten. Als emotionaler Höhepunkt begeisterten Flashmobs die Besucherinnen und Besucher. Der Chor „Wir sind Wir“ präsentierte das Lied „Dabeisein ist Saarland“ mit einer gemeinsamen Choreografie, bei der viele Zuschauende spontan mitmachten.

Innenminister Reinhold Jost besuchte persönlich die Veranstaltungen in Merzig, Neunkirchen und Saarbrücken. „Wir haben mit den Aktionen am Welt-Down-Syndrom-Tag im gesamten Saarland eindrucksvoll gezeigt, wie stark unsere Gesellschaft ist, wenn wir Vielfalt nicht nur akzeptieren, sondern aktiv leben. Die große und auch spontane Beteiligung sowie die spürbare Begeisterung in unseren Kommunen machen deutlich: Inklusion ist bei uns kein Schlagwort, sondern gelebte Realität“, erklärte der Minister. Horst Friedrich, Organisator der Aktionen und Leiter des inklusiven Chors „Wir sind Wir“, ergänzte: „Die Veranstaltungen haben sicherlich dazu beigetragen, dass die Themen Inklusion, Teilhabe und Zusammenhalt nochmal präsenter bei den Bürgerinnen und Bürgern geworden sind – auch auf der emotionalen Ebene durch die präsentierten Geschichten der Menschen mit Down-Syndrom. Wir haben gezeigt, dass Menschen mit Behinderung zu uns gehören und vollwertiger Teil unserer Gesellschaft sind.“

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