In der Nacht zum Sonntag, 4. Januar 2026, ist es im Gonnesweiler zu einem schweren Gebäudebrand gekommen. Gegen 1.39 Uhr wurden rund 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Polizei, Bauhof und Katastrophenschutz in die Nahetalstraße alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der Anbau eines Wohnhauses bereits in Vollbrand. Die Flammen drohten auf weitere Gebäude überzugreifen. Die Anwohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Auch mehrere Katzen wurden aus dem Gebäude gerettet. Verletzt wurde niemand.
Durch die starke Rauchentwicklung wurde jedoch auch der eigentliche Wohnbereich des Hauses erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Die vierköpfige Familie kann das Gebäude derzeit nicht mehr bewohnen. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufwendig und zogen sich bis in die Morgenstunden hin. Der anhaltende Frost erschwerte den Einsatz zusätzlich.
Besondere Aufmerksamkeit erforderte ein Heizöltank, der durch die starke Hitze beschädigt worden war. Um eine Umweltgefährdung zu verhindern, musste der Inhalt kontrolliert abgepumpt werden. Während des gesamten Einsatzes blieb die Landesstraße 135 vollständig gesperrt. Zudem kam es in Teilen des Ortes zeitweise zu Unterbrechungen der Stromversorgung.
Die Polizei Saarland hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Angaben zur Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit noch nicht vor.





