Die SPD-Fraktion im Nonnweiler Gemeinderat hat sich in der jüngsten Sitzung am 11. Dezember für die neuen Wasser- und Abwassergebühren ausgesprochen, die ab 2026 gelten sollen. Gleichzeitig unterstützte die Fraktion die Einführung des Seniorenprojekts „Saar66″ in der Gemeinde.
Die Sozialdemokraten betonten die Bedeutung der eigenständigen Wasserversorgung für die Kommune. „Das Gemeindewasserwerk ist ein ganz zentraler Baustein der kommunalen Daseinsvorsorge in unserer Gemeinde Nonnweiler“, erklärte die Fraktion in ihrer Stellungnahme. Die Sicherstellung der Wasserversorgung bleibe ein wichtiges Ziel. Zudem müssten die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur auch künftig finanzierbar sein.
Bei dem Projekt „Saar66″ handelt es sich um ein Programm zur Unterstützung älterer Menschen. Die Initiative ging ursprünglich von der SPD-Fraktion aus, der Gemeinderat hatte die Teilnahme bereits in einer früheren Sitzung beschlossen. Nun soll die konkrete Umsetzung beginnen.
Die Fraktion erhofft sich durch das Projekt eine Verbesserung der Lebenssituation für Senioren. „Wir erhoffen uns mit der Implementierung von ‚Saar66′ in unserer Gemeinde eine Stärkung des sozialen Zusammenhalts und einen Beitrag zur längeren Teilhabe älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger am gesellschaftlichen Leben vor Ort“, teilten die Sozialdemokraten mit.
Die Gemeinde plant nun in Zusammenarbeit mit der Idee.On gGmbH die Schaffung einer neuen Stelle. Ein sogenannter Generationengestalter oder eine Generationsgestalterin soll künftig als Ansprechperson für ältere Menschen fungieren und verschiedene Unterstützungsangebote koordinieren. Der entsprechende Förderantrag wird beim saarländischen Sozialministerium eingereicht.




