„Deutschland ist ein Vorreiter der globalen Energiewende, die in unserer Bevölkerung auf breite Akzeptanz stößt“, Prof. Dr. Klaus Helling vom Umwelt-Campus Birkenfeld referierte für IHK Regional und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft im UTZ St. Wendel über „Energiewende – ein deutsches Phänomen oder globaler Trend?“.
Vier Wege, so Helling, führen dabei zur Nachhaltigkeit, nämlich Effizienz-, Konsistenz-, Suffizienz- und Regulatorische Strategie. Dabei komme es darauf an, wie man die Energien effizient einsetzt, erneuerbare Energien nutzt und wie man das rechte Maß beim Energieeinsatz findet – geht´s auch ein Grad kälter?
Das Ende der fossilen Ära mit Kohle, Erdöl und Erdgas sei weltweit eingeleitet und die Energiezukunft habe begonnen. „Seit 2013 wird jährlich mehr in erneuerbare Energien investiert, als für nukleare und fossile Energie zusammen“, freute sich Helling. Dabei werde die Energiezukunft von drei großen Trends gekennzeichnet: Sie ist erneuerbar, dezentral und digital. In den Jahren 2004 bis 2014 habe sich, so Helling, die weltweit installierte Windenergieleistung verachtfacht, die Solarenergieleistung sogar verfünfzigfacht.
Stolz verwies der Professor auf den Null-Emissions-Campus Birkenfeld. Dort bezieht man schon heute 100 % Wärme aus Biogas, Holz und Solarthermen und 100 % Strom aus Photovoltaik und Kraft-Wärme-Kopplung.
Foto: Gog Concept




