Zweiter Todestag: Gedenken an die ermordeten Polizisten von Kusel

Foto: Polizei
Am 31. Januar 2024, dem zweiten Todestag der Polizeibeamten Yasmin Bux und Alexander Klos, gedenken das Polizeipräsidium Westpfalz und die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz ihrer im Dienst ermordeten Kollegen.

„Bei der Polizei in der Westpfalz wird es keine offizielle Veranstaltung zum Jahrestag geben.“, erklärte Polizeisprecher Bernhard Christian Erfort. Hans Kästner und Polizeivizepräsident Christof Gastauer, die Behördenleitung, werden die Gräber der Verstorbenen besuchen. An der Hochschule der Polizei am Campus Hahn, dem Standort der Gedenkstätte für alle im Dienst ums Leben gekommenen Polizisten von Rheinland-Pfalz, werden Uwe Lederer, der Direktor der Hochschule, Studierende und weitere Mitarbeitende der Hochschule in Stille gedenken.

„Es kann sein, dass man in den Polizeidienststellen zusammenrückt und eine Kerze anzündet oder in einer Gedenkminute verharrt. Jeder geht mit Trauer anders um und wird den Tag so begehen, wie es für ihn passend ist.“, fügte Erfort hinzu. „Der 31. Januar 2022 hat eine tiefe Narbe hinterlassen. Er hat aufgezeigt, welche Risiken und Gefahren der Polizeiberuf mit sich bringt. Allerdings hat er auch gezeigt, wie stark der Zusammenhalt und die Solidarität innerhalb der Polizeifamilie sind.“

Die emotionale Verarbeitung und die Nachbereitung des damaligen Einsatzes wurden bei der Polizei abgeschlossen. In den kommenden Wochen und Monaten werden die Ergebnisse dieser Nachbereitung auf Führungsebene und mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Polizei Rheinland-Pfalz diskutiert.

Nach seiner Verurteilung zu lebenslanger Haft wegen zweifachen Mordes durch das Landgericht Kaiserslautern, bei dem auch die besondere Schwere der Schuld festgestellt wurde, steht Andreas S. erneut vor Gericht. Dieses Mal geht es um Anklagen wegen Jagdwilderei und versuchter gefährlicher Körperverletzung.

Im März 2023 war Andreas S. vom Amtsgericht Neunkirchen in diesen Punkten freigesprochen worden. Gegen diesen Freispruch legte die Staatsanwaltschaft Berufung ein. Die Verhandlung über die Berufung wird vor dem Landgericht Saarbrücken stattfinden, wobei ein Verhandlungstermin aktuell noch nicht festgelegt wurde.

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