Gedenkveranstaltung in Sankt Wendel ehrt NS-Opfer

Fotograf: Josef Bonenberger

Der Landkreis Sankt Wendel setzt seine Tradition fort, indem er am 27. Januar 2024 um 17 Uhr im Gymnasium Wendalinum eine zentrale Gedenkveranstaltung zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus durchführt. Diese Veranstaltung, die seit 2015 jährlich stattfindet, bildet einen wesentlichen Bestandteil der lokalen Erinnerungskultur.

Landrat Udo Recktenwald betonte die Bedeutung dieser Veranstaltung: „Die zentrale Gedenkveranstaltung ist ein wichtiger Teil unserer Erinnerungskultur, die sich verantwortungsvoll mit der nationalsozialistischen Vergangenheit der Region auseinandersetzt und den Opfern würdig gedenkt.“ Er wies auch auf die aktuelle Relevanz dieser Erinnerung hin, insbesondere angesichts des weltweiten Anstiegs des Antisemitismus nach Terrorangriffen der Hamas auf Israel.

Prof. Dr. Roland Rixecker, Beauftragter für jüdisches Leben im Saarland und gegen Antisemitismus, ist als Gastredner eingeladen. Sein Vortrag trägt den Titel „Von der Notwendigkeit der Erinnerung in Tagen der Zeitenwende. Oder: Was hat der 07. Oktober 2023 mit dem 27. Januar 2024 zu tun?“

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung ist die Mitwirkung der Spurensucher AG der Gemeinschaftsschule Theley. Die Schülerinnen und Schüler werden unter dem Motto „Mutig sein“ das Leben des Pfarrers Johann Peter Schmitt präsentieren, der sich gegen das nationalsozialistische Regime auflehnte.

Der Eintritt zu dieser Gedenkveranstaltung ist frei.

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