Die Gemeinde Nohfelden wurde am 26. Oktober für ihre Bemühungen um den Radverkehr mit einer besonderen Ehrung belohnt. Im Rahmen einer Veranstaltung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung in Bonn erhielt das Projekt „Fahrradfreundliches Nohfelden“ eine Auszeichnung. Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen hatte unter dem Leitgedanken „Gemeinsam aktiv. Mobil in ländlichen Räumen“ zu einer Bewerbung aufgerufen.
Durch ein vielschichtiges Engagement zur Förderung des Fahrradverkehrs konnte sich Nohfelden hervorheben. Die Gemeinde etablierte sich als erster fahrradfreundlicher Arbeitgeber im Saarland. Ein erarbeitetes Radverkehrskonzept, das unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger entwickelt wurde, dient als Grundlage für zukünftige Maßnahmen. Darüber hinaus hat die Errichtung des „Bahnradweg Sankt Wendeler Land“ auf 14 Kilometern eine wichtige Verbindung für den täglichen Radverkehr geschaffen. Die Bereitstellung von abschließbaren Fahrradboxen am Bahnhof Türkismühle verbessert die Bedingungen für E-Bike-Nutzer. Zudem fördert die Teilnahme an der „Aktion Stadtradeln“ das umweltfreundliche Bewusstsein der Bürger.
Die Auszeichnung umfasst neben der Anerkennung ein Preisgeld von 5.000 Euro. Für Nohfelden, das zu den drei besten Projekten zählt, wurde zusätzlich ein Kurzfilm angefertigt. Die Projekte sind auf der Plattform „Mobilikon“ zur Nachahmung empfohlen und werden dort präsentiert.
Bürgermeister Andreas Veit nahm die Auszeichnung stellvertretend mit Sarah Welter und Peter Rosenau entgegen und betonte den Gemeinschaftsgeist der Initiative. Das Preisgeld soll in die Fortsetzung der Förderung nachhaltiger Mobilität fließen.



