Energiekrise

Ist die Stromversorgung in St. Wendel im Winter gesichert?

Symbolbild

Die Energiekrise als Folge des Kriegs in der Ukraine verunsichert auch die Menschen im St. Wendel Land. Vor allem eine Frage wird oft gestellt, wenn über dieses Thema diskutiert wird. Sitzen wir im Kalten, wenn der unberechenbare Putin uns den Gashahn zudreht? Eines ist sicher: Um so gut wie möglich auf den bevorstehenden Winter vorbereitet zu sein, müssen wir schon jetzt Energie sparen, wo es geht – zudem auch, weil die steigenden Preise uns sowieso schon zum Sparen zwingen.

wndn.de hat bei den Stadtwerken St. Wendel nachgefragt, ob die Energieversorgung der privaten Haushalte über den Herbst und Winter gesichert ist. Dietmar Bauer, technischer Geschäftsführer der SSW, versichert: „Die privaten Haushalte gehören zu den ‚geschützten Kunden‘ und damit gesichert.“ Die Erdgasspeicher seien zur Zeit zu ca. 80% gefüllt. Der Füllstand sei damit bereits deutlich besser als im letzten Jahr. Wenn jedoch kein Gas mehr geliefert werden sollte, reicht das jedoch nicht aus. Deshalb sollen deutschlandweit Kohlekraftwerke wieder ans Netz, um die Stromversorgung zu stützen.

Wir müssen Energie sparen, wo es geht, nicht nur unserer Geldbeutel zuliebe. Doch warum soll eigentlich Strom eingespart werden, wenn wir ein Problem mit Gas haben? Das liegt daran, dass Strom auch zum Teil mit Gas erzeugt wird. Im ersten Halbjahr 2022 betrug in Deutschland der Gasanteil an der Stromerzeugung 14,6%, wie Bauer mitteilt. Bedeutet also: Wenn wir Strom sparen, sparen wir auch Gas.

Auch SSW-Strom- und Gaskunden müssen mit höheren Preisen rechnen

Die ca. 5.000 Gas- und 15.000 Stromkunden der SSW müssen „aufgrund der seit ein bis zwei Jahren exorbitant steigenden Energiepreise“ auch mit höheren Preisen rechnen. „Anpassungsbedarf sowie Anpassungszeitpunkt werden zur Zeit noch diskutiert“, so Bauer. Die monatlichen Abschläge werden dann entsprechend den Erhöhungen angepasst.

Energiespartipps

Elektrogeräte und Beleuchtung energiesparend nutzen, auch beim Duschen, Waschen oder Zähneputzen auf den Verbrauch achten. Es gibt viele nützliche Tipps, um Energie einzusparen und dementsprechend auch die Kosten zu senken. Die SSW listet auf ihrer Homepage mehrere Tipps auf, an die man vielleicht noch nicht gedacht hat. Hier könnt ihr euch diese durchlesen.

 

 

 

 

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