Otzenhausen. Eines der Themen, die in den letzten Jahren zunehmend in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Interesses gerückt ist, ist das Thema Nachhaltigkeit beziehungsweise die Frage danach, wie wir unser Leben nachhaltiger gestalten können. Mit diesem Thema beschäftigt sich auch eine neue Veranstaltungsreihe, deren Auftaktveranstaltung am vergangenen Samstag in der Europäischen Akademie in Otzenhausen stattfand.
„Weiter denken – Wie sieht unsere Zukunft aus?“ so der Titel der Reihe, die in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Rhein Hunsrück Nahe, der evangelischen Akademie im Rheinland sowie der evangelischen Akademie im Saarland und der Luxembourg School of Religion & Society entstand. In insgesamt zehn Veranstaltungen, die jeweils an den Standorten in Luxemburg, Saarbrücken, Moers oder Koblenz stattfinden, sollen gemeinsam kreative Ideen erarbeitet werden,wie die Zukunft nachhaltiger gestaltet werden kann. Ziel des Projektes ist es, diese Ideen umzusetzen. Jede der folgenden Veranstaltungen beschäftigt sich mit einem eigenen Thema, wobei das große Oberthema „Weltreligionen und ökologische Herausforderung“ lautet.
Die Folgeveranstaltungen werden etwa in zwei- bis dreiwöchigem Abstand im Zeitraum vom 27. Januar bis zum 9. Juni mit einer ganztägigen Abschlussveranstaltung in der Europäischen Akademie stattfinden.
Die Auftaktveranstaltung am vergangenen Samstag begann mit einem „Plädoyer für ein gelasseneres Zukunftsdenken“ des freien Journalisten und Nachhaltigkeits-Experten Ulrich Grober gefolgt von drei Vorträgen, die sich jeweils mit der Zukunft aus der Sicht der Ökologie, der Ökonomie und der Religionen und Kulturen beschäftigten und von jeweiligen Experten auf diesen Gebieten vorgestellt wurden.
Am Nachmittag wurden dann thematische Workshops zu den vorher besprochenen Themen angeboten, in denen die rund dreißig Teilnehmer der Veranstaltung in kleineren Gruppen verschiedene Ideen zu einer nachhaltigen Zukunftsgestaltung erarbeiten konnten.



