Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für Freitag, den 31. Juli 2026, vor teils kräftigen Gewittern mit Unwetterpotenzial im Saarland. Am Nachmittag und Abend können vereinzelt Gewitter auftreten, die lokal eng begrenzt erhebliche Auswirkungen haben könnten. Die Meteorologen rechnen mit Starkregen von 15 bis 25 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde, Sturmböen zwischen 65 und 85 km/h (Windstärke 8 bis 9) sowie kleinkörnigem Hagel.
Vereinzelt sind laut DWD auch Unwetter nicht ausgeschlossen. Dabei könnte heftiger Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit niedergehen, Hagelkörner bis zu zwei Zentimeter Durchmesser erreichen und schwere Sturmböen um 90 km/h (Windstärke 10) auftreten. Auslöser ist die Kaltfront eines Tiefs über Skandinavien, die zögerlich südostwärts über Westdeutschland hinwegzieht und die derzeit herrschende Hitze vorübergehend nach Süden verdrängt. Vor allem im Süden und Südosten des Landes besteht am Freitag zudem eine starke Wärmebelastung.
In der Nacht zum Samstag bleibt insbesondere vom Saarland bis zur Vorderpfalz und zum Rheingau ein anhaltendes Gewitterrisiko bestehen, das in der zweiten Nachthälfte nachlassen soll. Am Samstag selbst sorgt dann Zwischenhocheinfluss für weitgehende Beruhigung. Allenfalls im Süden sind noch ganz vereinzelt Gewitter mit stürmischen Böen bis 70 km/h, Starkregen von 15 bis 20 Litern pro Quadratmeter und kleinkörnigem Hagel möglich.




