Jugendfeuerwehr meisterte Berufsfeuerwehrtag mit Verkehrsunfall und Kirchenbrand

Foto: Thorsten Maring

Die Jugendfeuerwehren der Gemeinde Nonnweiler erlebten kürzlich einen Tag wie ihre professionellen Kollegen. Beim löschbezirksübergreifenden Berufsfeuerwehrtag erhielten die jungen Brandschützer authentische Einblicke in den Alltag hauptamtlicher Feuerwehrleute.

Um 8 Uhr morgens startete der Dienst für die sechs teilnehmenden Jugendgruppen aus Braunshausen, Kastel, Otzenhausen, Primstal, Schwarzenbach und Sitzerath in den jeweiligen Feuerwehrhäusern. Nach der Einweisung in den Tagesablauf folgte schnell der erste Alarm. Die jungen Einsatzkräfte bewältigten verschiedene Szenarien wie Flächenbrände, brennende Container mit künstlichem Rauch und technische Hilfeleistungen – stets unter Anleitung ihrer Betreuer.

Den ersten Höhepunkt bildete ein simulierter Großunfall am Vormittag. Bei dem nachgestellten Verkehrsunfall zwischen Bus und Pkw waren mehrere Verletzte eingeklemmt, zudem traten Gefahrstoffe aus. Die Jugendlichen setzten hydraulische Rettungsgeräte ein, versorgten die Verletzten mit Halskrausen, übergaben sie an den Rettungsdienst und fingen ausgelaufene Flüssigkeiten auf. Auch die korrekte Dokumentation des Einsatzes stand auf dem Programm.

Der spektakulärste Einsatz ereignete sich abends bei der Kirche in Primstal. Dichter Rauch quoll aus dem Gebäude, mehrere Personen wurden vermisst. Die Drehleiter aus Bosen-Eckelhausen unterstützte die Gemeindekräfte. Die Aufgaben umfassten den Aufbau der Wasserversorgung, die Verkehrsregelung, die Bereitstellung von Atemschutztrupps, die Brandbekämpfung sowie die Rettung von Personen über die Drehleiter. Gleichzeitig schützten die Einsatzkräfte angrenzende Gebäude vor den Flammen.

Die Betreuerteams hatten sämtliche Übungen detailliert vorbereitet. Am Ende des intensiven Tages zeigten sich die Ausbilder beeindruckt von der Leistung ihrer Schützlinge. Die Jugendlichen hatten ihr erlerntes Wissen erfolgreich in die Praxis umgesetzt und dabei große Einsatzbereitschaft und Teamgeist bewiesen. Unterstützung erhielten sie von Mitgliedern aus den aktiven Einsatzabteilungen ihrer Löschbezirke.

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