Anwohner schlagen Alarm: Raserei auf der L149 in Nonnweiler sorgt für Dauerbelastung

Die angekündigten landesweiten Geschwindigkeitskontrollen der Polizei stoßen nicht überall auf Zustimmung – zumindest nicht, wenn man den Blick auf die L149 im Bereich „Am Zoll“ richtet. Ein Leser aus der Gemeinde hat sich nach dem Bericht vom 26. April an die Redaktion gewandt und schildert die Lage vor Ort als seit Jahren „unhaltbar“.

Konkret geht es um einen innerörtlichen Abschnitt, für den eigentlich Tempo 50 gilt. Nach Darstellung des Anwohners wird diese Vorgabe jedoch regelmäßig missachtet. „Hier ist Rasen an der Tagesordnung – egal ob Pkw, Motorrad oder Lkw“, heißt es in dem Schreiben. Selbst Linienbusse würden mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch den Ort fahren, obwohl sich nur wenige Meter weiter eine Haltestelle befindet.

Hohe Belastung für Anwohner

Die Folgen seien deutlich spürbar: Lärm, Abgase und Feinstaub beeinträchtigten die Lebensqualität erheblich. Besonders in den Stoßzeiten am Morgen, zur Mittagszeit und am frühen Abend sei die Verkehrsbelastung hoch. Am Wochenende komme es bei gutem Wetter durch Ausflugsverkehr – insbesondere Motorradfahrer – zu zusätzlichen Belastungen.

Nach Schätzungen des Einsenders nutzen täglich zwischen 2.500 und 3.000 Fahrzeuge die Strecke, die als wichtige Verbindung in Richtung Rheinland-Pfalz gilt. Trotz dieser hohen Frequenz fehle es aus Sicht der Anwohner an Kontrollen und wirksamen Maßnahmen.

Unverständnis äußert der Leser vor allem darüber, dass Geschwindigkeitskontrollen offenbar vor allem an bekannten Unfallschwerpunkten stattfinden. Die Straßenverkehrsordnung gelte jedoch überall – auch dort, wo es (noch) keine auffälligen Unfallzahlen gebe.

Während in anderen Ortsteilen Tempo-30-Zonen eingerichtet und überwacht würden, sehe man auf der L149 kaum Eingreifen. Der Eindruck entstehe, dass sich Verkehrsteilnehmer hier ohne Konsequenzen nicht an die Regeln halten müssten.

Der Anwohner fordert daher konkrete Schritte: Neben verstärkten Kontrollen bringt er auch bauliche Veränderungen wie Fahrbahnverengungen ins Spiel, um die Geschwindigkeit zu reduzieren. Ziel sei es nicht, den Verkehr einzuschränken, sondern die Einhaltung der geltenden Regeln sicherzustellen.

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