Wird der Wolf auch im St. Wendeler Land heimisch?

Im Wildpark in Weiskirchen sind Ende November 2025 zwei gerissene Rothirsche entdeckt worden. Wie das Umweltministerium des Saarlandes mitteilte, geht der Riss eindeutig auf einen Wolf zurück. Dies wurde durch genetische Untersuchungen bestätigt. Anhand von Abstrichen und Urinproben konnte das Tier zweifelsfrei identifiziert werden.

Nach Angaben des Umweltministeriums handelt es sich dabei um einen einzelnen Wolf. Dieser gehört nicht zu dem Wolfsrudel, das sich offenbar im Bereich des Hochwaldes niedergelassen hat. Die zuständigen Behörden beobachten die weitere Entwicklung nach eigenen Angaben aufmerksam.

Zusätzliche Informationen zur Herkunft des Tieres lieferte das Senckenberg-Institut. Demnach wurde derselbe Wolf bereits zuvor in Hessen sowie in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Der aktuelle Fund im Saarland reiht sich somit in eine Serie von Nachweisen ein, die auf ein weit wanderndes Tier hindeuten.

Ob der Wolf künftig auch im St. Wendeler Land heimisch werden könnte, bleibt offen. Fachleute weisen darauf hin, dass Einzelwölfe auf der Suche nach neuen Revieren große Distanzen zurücklegen können. Eine dauerhafte Ansiedlung lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzen.

In den Niederlanden hatte im August 2025 ein Wolf einen sechsjährigen Jungen angegriffen und schwer verletzt.

Weitere interessante Artikel:

ANZEIGEN

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Blätterbarer Katalog 2026 mit 44 Seiten:

Weitere Informationen zu den neuen „Gudd-Zweck-STERNZEICHEN-ETIKETTEN“ finden Sie hier:
https://www.gudd-zweck.de/fyi/ho-roos-kop/