Weiterbildung: St. Wendel über Bundesdurchschnitt

Lebenslanges Lernen ist wichtig, um auf dem heutigen Arbeitsmarkt langfristig erfolgreich zu sein. Weiterbildung ist ein Schlüssel für den beruflichen und sozialen Aufstieg. Die Bertelsmann-Stiftung hat in ihrer neusten Ausgabe des Deutschen Weiterbildungsaltas die Weiterbildungsquoten in den Landkreisen und Bundesländern untersucht.

Während bundesweit die Teilnahme an Weiterbildung abnimmt, steigt sie im Saarland an. Trotzdem liegt das Saarland im  Ländervergleich auf den hinteren Rängen: rund jeder zehnte Saarländer (10,4 Prozent) nimmt mindestens einmal im Jahr an Weiterbildungen teil, während es bundesweit jeder Achte (12,3 Prozent) ist.

Anders gestaltet sich die Lage im Landkreis St. Wendel. Dort beträgt die Weiterbildungsquote 14,2 Prozent und liegt damit als einziger Kreis im Saarland über dem Bundesdurchschnitt. Auch den bundesweiten Vergleich braucht der Kreis St. Wendel nicht zu scheuen: von der Gesamtquote des wirtschaftlich starken Bundeslandes Baden-Württemberg (14,8 Prozent) trennen St. Wendel nur 0,6 Prozentpunkte.

„Der moderne Arbeitsmarkt stellt hohe Ansprüche“, stellt Landrat Udo Recktenwald heraus. „Lebenslanges Lernen wird gefordert, aber auch die Arbeitgeber sind in der Pflicht, ihre Angestellten Weiterbildungen zu ermöglichen.“ Die Studie der Bertelsmann-Stiftung beweise, dass dies im Landkreis St. Wendel der Fall sei und dass die Arbeitnehmer bereitwillig die Chance nutzen, sich beruflich weiterzuentwickeln. Recktenwald: „Gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen auf der einen Seite und engagierte Mitarbeiter sowie Unternehmer auf der anderen Seite sind die Stärke unseres Wirtschaftsstandorts.“

Wie gut die Regionen ihre wirtschaftlichen und sozialen Voraussetzungen für Weiterbildung nutzen, hat die Bertelsmann-Stiftung auf Grund regionaler Strukturdaten ebenfalls ermittelt. Auch hier ist der Landkreis St. Wendel Spitze: Mit einer Potenzialausschöpfung von 136,8 Prozent übertrifft der Kreis die Erwartungen also um mehr als ein Drittel (Neunkirchen 124,0 Prozent, Saarlouis 65,0 Prozent).

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