In seinem vierten gesellschaftskritischen Kriminalroman „Climax“ greift Udo Recktenwald tief in die Motive seiner Jugendzeit zurück. Der neue Band mit Privatdetektiv Artur Silva und Spürhund Mister Mops ist nun in der Edition Schaumberg erschienen und im Buchhandel erhältlich.
Ausgangspunkt der Handlung ist ein mysteriöser Ritualmord, der auf einen Brand in den 1980er Jahren zurückweist. Eine Umweltgruppe zerbrach damals an den Folgen des Feuers. Jahrzehnte später führt eine neue Mordserie Privatdetektiv Artur Silva in die Vergangenheit – zu den ökologischen und friedenspolitischen Bewegungen der damaligen Zeit.
Recktenwald verwebt dabei Gegenwart und Vergangenheit: „Mir ist es wichtig, nicht nur einen Kriminalfall zu lösen, sondern dabei auch gesellschaftskritische Themen aufzuwerfen“, so der Autor. Seine zentrale Frage: Was ist geblieben von den Idealen der 1980er Jahre – und was bedeuten heutige Klimaproteste im Lichte dieser Vergangenheit?
Neben Silva stehen auch Sozialbetreuerin Clivia und der junge Max im Zentrum der Handlung. Sie verlieben sich – ohne zu wissen, dass ihre Familien durch die Ereignisse von damals tragisch miteinander verbunden sind. Eine besondere Rolle spielt zudem die Sagengestalt Gritnik, die zur Aufklärung der Ritualmorde beiträgt.
„Climax“ folgt auf „Sonnenfinsternis“ (2020), „Wolfsbrut“ (2021) und „Crux“ (2022). Alle Bände vereinen klassische Kriminalplots mit gesellschaftlichen Fragestellungen. Auch im neuen Roman fragt Udo Recktenwald: „Warum scheitern ehemalige Ökos an ihren eigenen Ansprüchen?“
Das 312 Seiten starke Taschenbuch ist im Buchhandel oder online unter www.edition-schaumberg.shop erhältlich.
Zudem sind erste Lesungen mit dem Autor geplant:
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Freitag, 17. Oktober, 18 Uhr, Atrium der Kreissparkasse St. Wendel
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Freitag, 14. November, 18 Uhr, Domgalerie St. Wendel



