Mitglieder berufen

Tholey: Seniorenbeirat kümmert sich um die Interessen älterer Menschen

Nahaufnahme von Händen eines Senioren
Symbolbild

Der demographische Wandel macht auch vor der Gemeinde Tholey nicht halt. Dies bedeutet, dass der Anteil älterer Bürgerinnen und Bürger an der Gesamteinwohnerzahl steigt. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, hatte die Gemeinde Tholey bereits im Jahr 2019 den Seniorenbeirat ins Leben gerufen. Dessen Arbeit wurde unmittelbar nach seiner Konstituierung durch die Corona-Pandemie jedoch abrupt ausgebremst.

Nun soll der Seniorenbeirat – in Teilen neu besetzt – seine Arbeit aber wieder aufnehmen.

Die Weichen dafür stellte der Gemeinderat in seiner Dezember-Sitzung. „Der Beirat soll laut seiner Satzung die Interessen von Seniorinnen und Senioren vertreten und sie an der politischen Willensbildung beteiligen“, erklärt Bürgermeister Andreas Maldener dazu.

Aufgabe des Seniorenbeirates soll es konkret sein, in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und der Verwaltung die Interessen und Belange der älteren Menschen wahr zu nehmen und  in allen altersbedeutsamen Bereichen Ideen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse der Seniorinnen und Senioren in der Gemeinde zu entwickeln. Hierzu soll der Rat dem Bürgermeister, dem Gemeinderat und anderen politischen Gremien Vorschläge machen und auch Organisationen, Vereine sowie sonstige Träger von Altenhilfe- und Altenfördermaßnahmen beraten. Dies  soll ehrenamtlich und unabhängig von Parteien, Konfessionen, Verbänden und Vereinen geschehen.

Zusammen setzt sich der Seniorenbeirat aus einer Vorsitzenden  oder einem Vorsitzenden aus Reihen des Gemeinderates, der jeweiligen Bürgermeisterin oder Bürgermeister der Gemeinde Tholey, je einem Vertreter der im Gemeinderat vertretenen Fraktionen, der Seniorenbeauftragten der Gemeinde, der Leitung des Generationenbüros Alt & Jung in der Gemeinde Tholey, der Behindertenbeauftragten und der Seniorensicherheitsberaterin der Gemeinde, Vertreterinnen und Vertreter der Dienstleistungsagenturen Menschen für Menschen (DLA), der ortsansässigen Sozialverbände, der stationären örtlichen Pflegeeinrichtungen, der ambulanten örtlichen Pflegeeinrichtungen sowie der Kirchen. Hinzu kommen Mitglieder aus Reihen der Vereine sowie zwei Privatpersonen mit einem Bezug zur Seniorenarbeit.

Die Mitglieder werden vom Bürgermeister im Einvernehmen mit dem Gemeinderat für die Dauer der Amtszeit des Gemeinderates berufen. Da sich seit der ersten Einberufung im Jahr 2019 einige personelle Veränderungen ergeben hatten, wie bei den Pflegeinrichtungen oder bei der Position des Seniorensicherheitsberaters, berief der Gemeinderat nun einstimmig den neuen Seniorensicherheitsberater Winfried Scherer sowie als Vertretungen der stationären örtlichen Pflegeeinrichtungen für das GFA Seniorenheim Tholey David Recktenwald sowie für das Caritas Seniorenhaus Hasborn-Dautweiler Christine Geib in den Seniorenbeirat.

Dadurch ergibt sich nun folgende Zusammensetzung des Gremiums:

  1. Vorsitzender (aus der Mitte des Gemeinderates zu wählen) Walter Krächan
  2. Der Bürgermeister der Gemeinde Tholey: Andreas Maldener
  3. Je ein Vertreter der im Gemeinderat der Gemeinde Tholey vertretenden Fraktionen
    a. CDU Fraktion: Walter Krächan
    b. SPD Fraktion: Rudolf Balzert
    c. GRÜNE Fraktion: Ewald Müller
  4. Die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Tholey: N. N.
  5. Die Leiterin des GenearationenBüros Alt & Jung in der Gemeinde Tholey: Sarah Paliot
  6. Die Behindertenbeauftragte der Gemeinde Tholey: Annelie Schmitt
  7. Der Seniorensicherheitsberater: Winfried Scherer
  8. Vertreter / innen der ortsansässigen Sozialverbände:
    a. VDK: Roswitha Morsch
  9. Vertreter /innen der stationären örtlichen Pflegeeinrichtungen:
    a. GFA Seniorenheim Tholey: David Rechtenwald
    b. Stiftung Hospital St. Wendel: Heike George-Schirra
    c. Seniorenhaus Hasborn: Christine Geib
  10. Vertreterin der Kirche: Marliese Wilhelm
  11. Mindestens zwei Vertreter /innen der Vereine:
    a. Deutsches Rotes Kreutz: Christian Scherer
    b. Betreuungsverein „Sozialdienst katholischer Frauen und Männer“: Sabine Müller
  12. Maximal zwei Privatpersonen mit Bezug zur Seniorenarbeit:
    a. Renate Rohe (Scheuern)

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