Steinberg-Deckenhardt: Wiedereinweihung des Zentralbehälters

Steinberg-Deckenhardt. Vergangenen Donnerstag wurde die Wiedereinweihung des Zentralbehälters in Steinberg-Deckenhardt gefeiert. Nach 30 Jahren Betriebszeit ist er nun nach umfangreichen Renovierungsmaßnahmen, die über zwei Jahre andauerten, technisch wieder auf dem aktuellsten Stand.

 

Für weite Teile des St. Wendeler Landkreises ist der Zentralbehälter von großer Bedeutung. Er versorgt die Gemeinden Oberthal und Namborn sowie Teil der Gemeinden Freisen, Nohfelden und Tholey täglich mit Trinkwasser. So unscheinbar er von außen auch wirken mag, mit seinen 5.000 m³ Inhalt, ist er mit Abstand der größte von 25 Hochbehältern der WVW Wasser- und Energieversorgung Kreis St. Wendel GmbH. Mit anderen Worten: Wollte man ihn mit Bier füllen, bräuchte man 15 Millionen 0,33-Flaschen. Die Grundfläche der beiden Speicherkammern beträgt rund 1000m².

Rund 357.000 EUR wurden investiert, um auch in Zukunft den Schutz und den Erhalt der Trinkwassergüte gewährleisten zu können.

So wurden die Decken in den Kammern saniert, Schadstellen ausgebessert und eine mineralische Beschichtung aufgetragen. Im September 2017 wurde die Lüftungsanlage im Zentralbehälter ausgetauscht, um auch weiterhin den aktuellen Anforderungen mit moderner Luftfiltertechnik gerecht zu werden.

Darüber hinaus wurde der gesamte Außenputz erneuert und auch die Eingangstür wurde ausgetauscht. In die Vorkammer kam eine neue Treppe und auf des Dach ein Schutzgeländer. Kleinere Fliesenarbeiten runden das Bild vom frisch sanierten Zentralbehälter ab.

 

Was genau ist eigentlich die Aufgabe des Zentralbehälters?

Er übernimmt in der Kette der öffentlichen Trinkwasserversorgung die wichtige Aufgabe der Wasserspeicherung. Er gleicht Unterschiede zwischen Wasserzufluss und Wasserentnahme aus, hält Wasserreserven für den Fall von Störungen vor und gewährleistet einen stabilen Druck in den Rohrnetzen.

Seit Beginn des Jahrtausends wird er fast ausschließlich mit sehr gutem Grundwasser aus Niederwürzbach – täglich ca. 4000m³ – gefüllt. Die Wegstrecke vus zu dem alten Grubenwasserwerk, das in den vergangenen Jahren ebenfalls aufwendig saniert wurde, beträgt beachtliche 47 Kilometer.

 

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