Der Stadtrat der Kreisstadt St. Wendel hat einstimmig die Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzepts (SEKO) beschlossen. Die seit 2017 bestehende Planungsgrundlage soll an veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen angepasst werden. Den Antrag hatte die CDU-Stadtratsfraktion eingebracht.
Das aktuelle Stadtentwicklungskonzept habe sich seit seiner Einführung vor sieben Jahren in verschiedenen Bereichen bewährt, teilte CDU-Fraktionsvorsitzender Sebastian Schorr mit. „Mit dem SEKO verfügen wir seit 2017 über ein umfassendes und integriertes Planungsinstrument, das sich in zahlreichen Bereichen bewährt hat – von Wohnen über Mobilität und Infrastruktur bis hin zu Bildung, Wirtschaft und Demografie“, erklärte Schorr. Die Aktualisierung sei erforderlich, um auf neue Wohn- und Lebensformen sowie sich wandelnde Förderkulissen reagieren zu können.
Die CDU-Fraktion versteht das Stadtentwicklungskonzept als dynamischen Prozess, der die verschiedenen Facetten der Stadt St. Wendel widerspiegeln soll. Dabei soll der Dialog mit Bürgern, Wirtschaftsvertretern, Zivilgesellschaft und Fachverwaltungen intensiviert werden, um gemeinsame Perspektiven für die kommenden Jahre zu entwickeln.
Ein zentrales Anliegen der Fortschreibung ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für alle Generationen. „Unser Ziel ist klar: Wir wollen guten und bezahlbaren Wohnraum für alle Generationen schaffen – mit Augenmaß, Verantwortung und vorausschauender Planung“, betonte Schorr. Zusätzlich stehen die Sicherung der Lebensqualität in allen Stadtteilen, die Stärkung von Nachhaltigkeit und Klimaschutz sowie die Förderung wirtschaftlicher Entwicklung und sozialen Zusammenhalts im Fokus.
CDU-Stadtverbandsvorsitzender Alexander Zeyer unterstützt die Entscheidung des Stadtrats. „Mit der Fortschreibung des SEKO schaffen wir die Grundlage für ein St. Wendel, das auch in Zukunft lebenswert, generationengerecht und wirtschaftlich stark bleibt“, sagte Zeyer. Die Stadt wolle Herausforderungen nicht nur bewältigen, sondern aktiv gestalten – „mit klaren Zielen, politischer Verantwortung und dem Mut zur Entwicklung“.



