St. Wendel: Über 100 Mediziner tauschen sich über Bandscheibenbehandlung aus

Die Referenten des Symposiums (v.l.n.r.: Dr. Jan Holger Holtschmit, Prof. Dr. Dieter F. Braus, Dr. Christian Bourgeois, Prof. Dr. Georg W. Omlor, Dr. Robert Liszka)

Das Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler hat am Mittwoch, 18. März, ein Fachsymposium zum Thema Bandscheibenvorfall ausgerichtet. Mehr als 100 Teilnehmer aus verschiedenen medizinischen Bereichen kamen zusammen, um über die Frage zu diskutieren, wann eine Operation bei einem Bandscheibenvorfall notwendig ist und wann andere Behandlungsmethoden ausreichen.

Die Veranstaltung wurde von Dr. Jan Holger Holtschmit, Chefarzt der Konservativen Orthopädie, und Dr. Robert Liszka, Chefarzt der Neurologie, organisiert. Fachleute aus den Bereichen Orthopädie, Neurologie und Wirbelsäulenchirurgie präsentierten ihre Erkenntnisse zu einem der am häufigsten auftretenden Gesundheitsprobleme.

Im Zentrum der Diskussion stand die Entscheidung zwischen operativen Eingriffen und nicht-operativen Behandlungsmethoden bei Bandscheibenvorfällen im unteren Rückenbereich. „Der Bandscheibenvorfall ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig eine differenzierte und interdisziplinäre Betrachtung ist. Nicht jede Diagnose führt automatisch zur Operation – entscheidend ist die individuell beste Therapie für den Patienten“, erklärte Dr. Holtschmit.

Die Vortragenden präsentierten wissenschaftliche Studien und praktische Patientenbeispiele. Zusätzlich wurden verwandte Themen behandelt, darunter die neurologischen Grundlagen, nicht-operative Behandlungsmöglichkeiten, Kriterien für operative Eingriffe, der Einfluss von Gelenkersatz auf die Wirbelsäule sowie psychische Begleiterkrankungen.

Lucas Merschbächer, Kaufmännischer Direktor des Klinikums, stellte während seiner Begrüßungsrede das OrthoNet SaarPlus vor. „Mit dem OrthoNet SaarPlus stärken wir die regionale Zusammenarbeit unserer orthopädischen und unfallchirurgischen Versorgung im ambulanten, stationären und rehabilitativen Bereich. Für die Patienten bedeutet das vor allem eines: abgestimmte Behandlungspfade und eine höhere Behandlungsqualität“, betonte er.

Das Symposium richtete sich sowohl an niedergelassene Ärzte als auch an Klinikmediziner und medizinisches Fachpersonal. Neben den Fachvorträgen gab es eine begleitende Industrieausstellung und Gelegenheiten zum kollegialen Austausch. Die Veranstaltung unterstrich die Wichtigkeit einer wissenschaftlich fundierten und fachübergreifenden Herangehensweise in der Patientenbehandlung.

Interessierte finden weitere Informationen unter www.marienhaus-st-wendel-ottweiler.de und www.orthonet-saarplus.de.

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