St. Wendel: Staatssekretär Stephan Kolling besucht MediClin Bosenberg Kliniken

Im Mittelpunkt seines Besuches stand die im Mai eröffnete Fachabteilung für geriatrische Rehabilitation – Kolling betonte die Wichtigkeit dieses Angebots im Bereich der Rehabilitation vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Bevölkerung mit ihren   besonderen Bedürfnissen in der medizinischen Versorgung und Therapie. 

„Ich freue mich, dass mit der Eröffnung der Fachabteilung für geriatrische Rehabilitation die entstandene  Lücke in der Versorgung der älteren Menschen im Raum St. Wendel geschlossen werden konnte. Gerade die Multimorbidität und die im Alter schwindende Regenerationskraft stellen besondere Anforderungen an die Ärzte und das Pflegepersonal“, erklärte Kolling.

Seit Mai stehen in der Klinik in St. Wendel 30 Betten zur Verfügung, drei Ärzte in der Fachrichtung Geriatrie kümmern sich um die Patienten, hinzu kommen Therapeuten aus verschiedenen Fachrichtungen. „Es ist wichtig, dass sich speziell ausgebildetes Personal um die Patientinnen und Patienten ab 70 Jahren kümmert. Der Vorteil der Geriatrie als Fachabteilung liegt darin, dass eine ganzheitliche Versorgung aller Erkrankungen gewährleistet wird“, sagte Stephan Kolling. Zusammen mit dem Chefarzt der Fachklinik für Neurologie und geriatrische Rehabilitation, Dr. med. Ulrich Jobst, besuchte Kolling die neue Station, die von Anfang an eine sehr gute Auslastung aufweist.

„Die Zunahme älterer, multimorbider, kognitiv eingeschränkter und pflegeaufwändiger Patienten geht mit einem zunehmenden Bedarf geriatrischer Versorgung einher. Daher wurde im Krankenhausbereich ein Aufwuchs an Betten vorgenommen“, erklärte Kolling im Hinblick auf die Situation im Saarland. Zum 1. Januar 2018 wurden im Saarland an sieben Standorten 272 vollstationäre Betten und an sechs der Standorte 42 tagesklinischen Plätze vorgehalten. Ab dem 1. Januar 2020 wird eine weitere Hauptfachabteilung mit 25 Betten und fünf tagesklinischen Plätzen am Caritas-Krankenhaus Lebach aufgenommen.

Gemäß aktuellem Krankenhausplan 2018 – 2025 werden zum 31. Dezember 2025 insgesamt 305 Planbetten und 47 tagesklinische Plätze vorgehalten. „Im Vergleich zum vorherigen Krankenhausplan bedeutet dies einen Aufwuchs von 77 Planbetten und 3 tagesklinischen Plätzen“, erläuterte Kolling. Ganz besonders wichtig sei dieser weitere Ausbau für die Senioren, die auch nach einer akuten Erkrankung wieder aktiv am Leben teilnehmen wollen. „Die Geriatrie ist von großer Bedeutung, da sie den älteren Mitmenschen so lange wie möglich ein selbstständiges Leben ermöglicht.“

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