St. Wendel: Neubau der Sporthalle sorgte für Kontroverse im Stadtrat

Bei der gestrigen Stadtratssitzung sorgte vor allem der Haushaltsplan für Kontroverse, insbesondere der geplanten Bau der neuen Sporthalle in St. Wendel. CDU und SPD blieben dabei ihren Positionen treu. Die Sporthalle ist die größte Einzelinvestition innerhalb des Haushaltes mit 13,2 Millionen Euro..  Torsten Lang von der SPD kritisiert, dass diese bereits einkalkulierten Einnahmen sich in Hallengebühren äußern könnten die dann zu Lasten der Vereine fallen würden, zudem seien die fraglichen Gelder der Sportplanungskommission immer noch festeingeplant. Außerdem kritisiert er, dass die Stadt sich diese „größenwahnsinnige Halle“ nicht leisten könne und sie zudem auch gar nicht brauche. Bürgermeister Peter Klär und die CDU halten die Halle weiterhin für eine wichtige Investition um das Profil der Stadt als bekannte Sportstätte zu schärfen, weshalb der Bürgermeister sich verpflichtet fühlt „an diesem Profil weiterzuarbeiten“.

Die SPD Fraktion stimmte geschlossen gegen den Haushaltsplan für das Jahr 2018, während die CDU, sowie die Fraktionsgemeinschaft Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen, dem Haushalt zustimmten. Folglich ist der Bau der neuen Halle von Seitens des Stadtrates beschlossen.

Junge Union kritisiert SPD

Mit völligem Unverständnis reagiert die Junge Union (JU) im Kreis St. Wendel auf die Kritik der Jusos an dem geplanten Neubau der Sporthalle in St. Wendel. „Ich verstehe nicht, warum man eine dringend benötigte Dreifelderhalle für den Schulsport schlechtredet!“, sagt der JU Kreisvorsitzende Dennis Meisberger. Die Belegungszahlen der Schulen zeigen, dass eine solche Halle dringend benötigt wird. Betrachte man sich die positive Stadtentwicklung der letzten Jahre und Jahrzehnte, so könne man auch bei dieser Entscheidung der Stadtverwaltung und dem Bürgermeister vertrauen.

„St. Wendel hat sich als Sportstadt bundesweit einen Namen gemacht! Diese Leitinvestition ist kein Luxus, sondern dringend für die sportliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler sowie für den Vereinssport im Kreis notwendig. Die Stadt schafft es gemeinsam mit dem Landkreis und dem Land die Attraktivität der Region zu steigern und die Begeisterung für den Sport insbesondere bei den Jugendlichen zu fördern“, sagt Meisberger. Das JU Kreistagsmitglied lädt die kritischen Juso- Stimmen ein, sich die Sporteinrichtungen der Schulen in der Stadt anzuschauen und sich von der Notwendigkeit einer neuen Halle zu überzeugen: „Die Halle kommt, weil sie benötigt wird und damit die Qualität des Sportunterrichts erheblich steigert! Die Menschen in der Region erkennen an den Reaktionen der letzten Tage wieder einmal, wer anpackt und wer nur schlechtredet.“

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