Spatenstich der Trinkwasseraufbereitungsanlage in Eiweiler

Nach 3,5 Jahren intensivster Planung und einigen Hürden ist es endlich soweit – Der Spatenstich für die Trinkwasseraufbereitungsanlage in Eiweiler wurde am 04.06.25 gesetzt und eine seit über 20 Jahren gehegte Idee wird sich nun realisieren. Mit dabei waren unter anderem Umweltministerin Petra Berg, Landrat Udo Recktenwald, Arbeits- und Gesundheitsminister Dr. Magnus Jung und Verbandsvorsteher des Talsperrenverband Nonnweiler e.V. Dr. Joachim Meier.

 

Durch das Projekt auf dem Eckersberg soll, über eine zu errichtende Druckerhöhungsanlage in Primstal, in der Spitze 800m3 Oberflächenwasser der Talsperrenanlage pro Stunde aufbereitet werden. Dies entspricht einer Abgabe von ca. 5 Millionen m3 im Jahr, was einer Versorgungsmenge von 8% des gesamten Saarlandes ausmacht. Laut Verbandsvorsteher Dr. Joachim Meier ist es mit einem 10 Jahresplan und einer Auftragssumme von bisher 35 Millionen Euro angesetzt. Durch diese Vorhaben soll die Trinkwasserversorgung, welche im Saarland bisher ausschließlich durch Grundwasser gewonnen wurde, nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ durch den entstehenden generationsübergreifenden Profit gesichert werden.

 

Die Aufbereitungsanlage hat zudem einen wichtigen Begleiteffekt. Die topo- und geografische Lage soll genutzt werden, um im Sommer den Wasserstand des Bostalsees auszugleichen. In den vergangenen Jahren fiel der Pegel durch die anhaltenden Hitzeperioden immer dramatischer, was zu einer Belastung für das empfindliche Ökosystem rund um den See, die Biotope, den Tourismus und daran angliedernd auch die Wirtschaft wurde. Im Rahmen einer ökologischen Verträglichkeit könnten dem Bostalsee somit 200m3 Wasser pro Stunde, also ca. 500.000m3 im Monat, zur Verfügung gestellt werden.

 

Umweltministern Berg betonte ebenso den immer relevanter werdenden achtsamen Umgang mit unserem Wasser und den uns zukommenden Aspekt einer Vorbildfunktion. Auch Landrat Udo Recktenwald schloss sich dem an und machte die Bedeutung des Wassers als wertvollstes Lebensmittel und Menschenrecht, sowie seinem Nutzen im Prozess der Klimaregulierung deutlich. Dr. Magnus Jung bezog sich zudem auf die hervorragende interkommunale Zusammenarbeit: „Es wäre nicht möglich gewesen, wenn nicht der Talsperren Verband, der Landkreis St. Wendel, alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, gemeinsam in den Gremien die Entscheidung getroffen hätten… und die Zusammenarbeit auch über die Gemeindegrenzen und die verschiedenen politischen Ebenen hinweg so gut funktioniert hätte.“

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