Serie zur Landtagswahl: Dr. Magnus Jung von der SPD

Dr. Magnus Jung

Erzählen Sie uns was zu Ihrer Person. Wo wohnen Sie, wie alt sind Sie, sind Sie verheiratet, haben Sie Kinder, welche Hobbys haben Sie?

Ich bin Ortsvorsteher in meinem Heimatdorf Kastel, 45 Jahre alt, verheiratete und habe eine achtzehnjährige Tochter. Ich engagiere mich ehrenamtlich bei Was geht?!e.V. und der idee.on für Kinder, Jugendliche und sozial Benachteiligte. Ich koche und wandere gerne, arbeite gerne im Garten, wo mir der Weinbau besondere Freude macht, ich lese gerne und mag Fußball und pflege meine Freundschaften.

Welche Berufsausbildung haben Sie?

Ich habe in Saarbrücken Politikwissenschaft, Philosophie und Soziologie studiert und an der Freien Universität Berlin promoviert. Vier Jahre habe ich mich um die Vermittlung von Jugendlichen in Ausbildung gekümmert, sechs Jahre war ich freiberuflich tätig. Im Landtag bin ich seit 2009.

Warum engagieren Sie sich in einer Partei?

Ich bringe mich gerne ein und gestalte die Dinge mit. Dafür ist die SPD als älteste demokratische Partei Europas ein guter Ort. Mit den Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität kann ich mich sehr gut identifizieren.

Wie sah Ihr Werdegang in Ihrer Partei aus?

Ich bin seit 1988 in der SPD und habe verschiedene Funktionen bei den Jusos und in der Partei übernommen. Seit 2001 bin ich Fraktionsvorsitzender im Kreistag und seit 2006 Kreisvorsitzender. Damit gehöre ich auch dem Landesvorstand und dem Präsidium der Saar-SPD an. Seit 2014 bin ich stv. Fraktionsvorsitzender im Landtag.

Was wollen Sie im Landtag anpacken?

Da gibt es eine ganz lange Liste konkreter Ideen in unterschiedlichen Politikfeldern, die hier den Rahmen sprengen würde. Ganz allgemein sehe ich mich als Vertreter des ländlichen Raums, als Anwalt von Demokratie- und Freiheitsrechten und als Streiter für mehr soziale Gerechtigkeit.

Was ärgert Sie derzeit in der Politik?

Mehr Gerechtigkeit bedeutet auch eine gerechtere Verteilung des Wohlstandes. Wer da wirklich ran will, hat mit heftigem Gegenwind zu rechnen und unfairen Kampagnen von Lobbyisten und einem Teil der Medien. Das erlebt jetzt auch Martin Schulz.

Was sind die aus Ihrer Sicht drei wichtigsten Dinge aus dem Wahlprogramm Ihrer Partei?

Frieden, Freiheit und Demokratie, soziale Gerechtigkeit. Auf Dauer ist keines davon ohne das andere zu haben. Immer wichtiger wird dafür auch ökologische Nachhaltigkeit.

Was möchten Sie unseren Leserinnen und Lesern noch sagen?

Mich gruselt die Vorstellung, die AFD könnte im nächsten Landtag vertreten sein. Deshalb bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger, zur Wahl zu gehen und für eine demokratische Partei zu stimmen. Weil ich Anke Rehlinger gut kenn, weiß ich, dass sie die beste Ministerpräsidentin für unser Land wäre.

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