Im Umwelt- und Technologiezentrum St. Wendel fand zum dritten Mal eine Präventionsveranstaltung statt, die sich gezielt an Menschen mit Beeinträchtigungen richtete. Mehr als 60 Personen aus verschiedenen Einrichtungen informierten sich über die Gefahren von Suchtmitteln.
Die Veranstaltung bot vier verschiedene Workshops zu den Themen Alkohol, Rauchen, Energydrinks und Mediennutzung an. Jeder Workshop wurde sowohl vormittags als auch nachmittags durchgeführt, damit alle Interessierten an mehreren Themen teilnehmen konnten. Die zweistündigen Kurse waren speziell auf die Bedürfnisse der Zielgruppe abgestimmt und vermittelten die Inhalte in einfacher Sprache. Zwischen den Workshops sorgten Mitarbeitende der teilnehmenden Einrichtungen mit verschiedenen Bewegungsspielen für Abwechslung. Das Angebot reichte von Spielen mit Luftballons bis zu angeleiteten Bewegungsübungen.
Am Informationsstand des Netzwerks „Das Saarland lebt gesund!“ konnten sich die Besucher zusätzlich über Suchtthemen informieren. Zum Abschluss bekam jeder Teilnehmer eine Tasche mit kleinen Geschenken. Hinter der Veranstaltung steht die Arbeitsgruppe „Menschen mit Behinderungen und Sucht“, die zum Arbeitskreis „Gemeindenahe Suchtprävention“ des Landkreises gehört. An der Organisation beteiligten sich die Lebenshilfe St. Wendel, VEVIO, DPS Saarwork, die Anonymen Alkoholiker, der Schwesternverband, der Pflegestützpunkt, das Projekt „Inklusion vor Ort“ und das Gesundheitsamt. Die Workshops leiteten Fachkräfte der Suchtberatungsstellen „die Brigg“ aus Neunkirchen und „Knackpunkt“ aus St. Wendel gemeinsam mit Mitarbeitern der beteiligten Einrichtungen und des Gesundheitsamtes.





