Die FRICKE Gruppe, ein Handelsunternehmen aus Niedersachsen, hat den Bau eines neuen Logistikzentrums im saarländischen Tholey angekündigt. Das Ziel hinter diesem ehrgeizigen Vorhaben ist die Verbesserung der Versandwege, um von einem optimierten Zugang zum französischen, süddeutschen und südeuropäischen Markt zu profitieren. Um dieses Projekt umzusetzen, hat die FRICKE Gruppe die psb intralogistics GmbH aus Pirmasens als Partner für die Konzeption und Realisierung der Intralogistik gewonnen.
Die psb intralogistics GmbH, ein führender Intralogistik-Hersteller in Europa, überzeugte mit ihrer ganzheitlich durchdachten und innovativen Lösung, die gleichzeitig Flexibilität bietet. Die offizielle Vertragsunterzeichnung fand am Hauptsitz der FRICKE Gruppe in Heeslingen statt, wodurch die Kooperation zwischen den beiden mittelständischen Unternehmen besiegelt wurde.
Hans-Peter Fricke, Inhaber und Geschäftsführer der FRICKE Gruppe, betonte die Bedeutung der Partnerschaft: „Mit psb intralogistics haben wir den passenden Partner gefunden, um dieses große und anspruchsvolle Projekt umzusetzen. Neben dem überzeugenden Konzept war auch die hohe Fertigungstiefe bei psb für uns ein entscheidender Punkt. Der Großteil der Elemente unserer künftigen Anlage wird bei psb in Pirmasens konstruiert, realisiert und programmiert. Das bietet uns die nötige Planungssicherheit.““
Das Konzept des neuen Logistikzentrums in Tholey legt den Schwerpunkt auf einen hohen Automatisierungsgrad über alle Lagerbereiche und Prozesse hinweg. Das Ziel ist eine effiziente Bearbeitung von Kundenbestellungen und eine Steigerung der Kundenzufriedenheit durch optimale Konsolidierung von Teilaufträgen. Flexibilität spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, um zukünftige Erweiterungen problemlos zu ermöglichen.
psb plant und realisiert die Intralogistikanlagen am Standort Tholey mit einer eng aufeinander abgestimmten Systemtechnik, Steuerung und IT-Organisation. Der Auftrag entspricht einer Investitionssumme von knapp 50 Millionen Euro. Die FRICKE Gruppe investiert insgesamt 160 Millionen Euro in das neue Logistikzentrum. Die Inbetriebnahme des ersten Bauabschnitts ist für Januar 2026 geplant. In der Endausbaustufe wird das Logistikzentrum eine Nutzfläche von 80.000 Quadratmetern haben und damit deutlich größer sein als das aktuelle Ersatzteilzentrallager am Heeslinger Hauptsitz.





