Am 29. September übergibt Klaus-Peter Dausend, Vorsitzender des Motorsportclubs Mithras (MSC), den neuen Velo Skillpark in Freisen offiziell der Öffentlichkeit. Die Anlage oberhalb des Rathauses auf der „Röth“ ist nach Angaben des Vereins die größte ihrer Art in Deutschland – sowohl was die Fläche als auch die Anzahl und Vielseitigkeit der Elemente betrifft. Auf knapp 600 Quadratmetern stehen 19 verschiedene Stationen bereit, darunter Wellen, Wippen, Kurven, Rampen, Schanzen und Balanceteile in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
Der Parcours richtet sich an Anfänger ebenso wie an erfahrene Radfahrer. Wer mit dem E-Bike oder Mountainbike seine Fahrtechnik verbessern möchte, findet hier passende Herausforderungen. Einzelne Hindernisse lassen sich bei Bedarf umfahren. Ziel ist es, neben dem Fahrspaß auch die Verkehrssicherheit auf dem Rad zu fördern. Sämtliche Elemente sind TÜV-zertifiziert und nach aktuellen Standards für Mountainbike-Anlagen geprüft. Die Fahrbahnbeläge bestehen aus europäischer Lärche mit Feinrillung, die auch bei feuchtem Wetter Halt bieten soll. Eine verzinkte Stahlunterkonstruktion verankert die Teile im Boden. Geliefert wurden die zertifizierten Systemelemente von der Firma Dörte Tools aus Eschenbach. Geplant und gebaut hat den Park die Oberkirchener Firma ecoparc concepts unter der Leitung von Nico Reuter.
Der Platz mitten im Wald ist mit Ruhebänken, Radständern und einer Informationstafel ausgestattet. Die Nutzung ist kostenlos und frei zugänglich. Allerdings gilt Helmpflicht, und aus Sicherheitsgründen sollte der Parcours nur in Begleitung befahren werden. Bei Nässe wird von der Nutzung abgeraten. Um Gegenverkehr zu vermeiden, empfiehlt der Verein, die Strecke ausschließlich in einer Richtung zu befahren – beginnend von der rechten Außenseite.
Erste Erfahrungen mit der Anlage sammelte bereits die Grüne Hölle, eine Abteilung des MSC Mithras, bei den Mountainbike-Race- und Tourenveranstaltungen am 12. und 13. September. Sportleiter Uwe Glasen sieht im neuen Parcours ideale Bedingungen für das Jugendtraining und die Geländeschulung.
Bürgermeister Karl-Josef Scheer unterstützte das Projekt von Beginn an. Der gemeindliche Bauhof leistete technische Hilfe bei der Umsetzung. Scheer betrachtet den Skillpark als Ergänzung zum bestehenden Radsportangebot in Freisen, im Sankt Wendeler Land und im Saarland. Vom Bahnradweg Sankt Wendeler Land aus ist ein kurzer Abstecher zum Park möglich. In unmittelbarer Nähe befindet sich zudem die MTB 9 mit dem anspruchsvollen Trailabschnitt „Höllodrom“ sowie eine Freizeitanlage.
Dausend dankte allen Förderern des Projekts: der Gemeinde Freisen, dem ADAC Saarland, dem Landessportverband für das Saarland und der Sankt Wendeler Land Touristik. Ohne deren Zuschüsse wäre der Bau nicht möglich gewesen. Besonderen Anteil am Gelingen habe die ausführende Firma ecoparc concepts gehabt.




