Ministerin Höfken weiht Rangerstation im Nationalpark ein

Umweltministerin Ulrike Höfken hat gestern die neue Rangerstation im Nationalpark Hunsrück-Hochwald eingeweiht. Die 28 Rangerinnen und Ranger  des Nationalparks ziehen in den ehemaligen NATO-Bunker bei Börfink ein, genannt Bunker Erwin. Die Bunkeranlage liegt zwischen Börfink und Thranenweier. „Die neue Rangerstation befindet sich also mitten im Nationalpark. So haben die Ranger kurze Wege zu ihren Einsatzorten und Rangertouren, wie der barrierefreien Inseltour, Felsentour, auf den Spuren der Kelten oder der Wildkatze. Der Bunker Erwin bietet durch die Kombination aus Büroräumen und Werkstätten auch ansonsten sehr  geeignete Bedingungen für die Arbeit der Ranger“, so Höfken gestern zur offiziellen Eröffnung.

Ranger sind Allrounder. Neben ihren täglichen Touren, der Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, betreiben sie Forschung, Biotoppflege oder Monitoring und sorgen dafür, dass Natur Natur sein kann. Eine Rangerin und ein Ranger haben sich zu Gebärdensprachlern weiterqualifiziert. „Die Ranger sind die Gesichter der Nationalparke. Sie kennen die Pflanzen und Tiere und wissen viel über Umwelt und Klimaschutz, Natur und Kultur sowie die Entstehung des Nationalparks zu erzählen. Deshalb sind die Rangertouren so beliebt“, würdigte Höfken die Arbeit der Ranger. 268 Touren mit über 1.500  Gästen haben die Ranger im Jahr 2016 durchgeführt. Dazu kommen für das gleiche Jahr 38 Erlebnistouren mit 420 Teilnehmenden. Die Angebote richten sich an alle Interessierten, Familien, Kinder, Schulklassen und für Menschen mit Handicap stehen barrierefreie Toren zur Verfügung.  „Durch diese Angebote in der Wildnis tragen wir zu einer Entwicklung bei, achtsamer mit unserem Planeten umzugehen“, so Höfken.

Im Mai wird der Nationalpark zwei Jahre alt. „Die Region Hochwald-Hunsrück ist heute schon viel bekannter als früher. Auch dazu tragen die Ranger bei“, so Höfken. Der Nationalpark sei nicht nur ein Meilenstein zur Erreichung der nationalen und internationalen Biodiversitätsziele sondern auch für die Entwicklung der Nationalparkregion und der Beteiligung ihrer Menschen. In einer strukturschwachen Region habe das Land mit dem jungen Nationalpark schon einige Projekte der Regionalentwicklung realisieren können, führte die Ministerin an.

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