In Theley stehen umfangreiche Tiefbauarbeiten bevor: Ende September beziehungsweise Anfang Oktober – je nach Witterung – beginnen der Entsorgungsverband Saar (EVS) und die Gemeinde Tholey gemeinsam mit der Sanierung eines Abschnitts des EVS-Hauptsammlers sowie der Gewässerverrohrung der Theel. In das Gemeinschaftsprojekt fließen rund 1,3 Millionen Euro. Der erste Bauabschnitt soll voraussichtlich bis August 2027 abgeschlossen sein.
Die Arbeiten konzentrieren sich im ersten Bauabschnitt auf den Bereich zwischen Primstalstraße und Unterortstraße. Während der Bauzeit wird die Primstalstraße zeitweise halbseitig gesperrt. Für die Unterortstraße ist während der gesamten Bauphase eine Vollsperrung vorgesehen. Direkt betroffene Anliegerinnen und Anlieger wurden bereits im Vorfeld über die zu erwartenden Einschränkungen informiert. Über konkrete Verkehrsregelungen, Ersatzhaltestellen und weitere Auswirkungen will die Gemeinde Tholey informieren, sobald die erforderlichen verkehrsrechtlichen Anordnungen vorliegen und die Abstimmungen mit dem Landkreis abgeschlossen sind.
Dass EVS und Gemeinde die Maßnahme gemeinsam umsetzen, hat einen praktischen Grund: Weil Abwasserinfrastruktur und Gewässerverrohrung gleichzeitig erneuert werden, lassen sich die Tiefbauarbeiten bündeln und zusätzliche Belastungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer vermeiden. Die Planung wurde von der ToSh Bauingenieur GmbH im Auftrag beider Seiten erstellt. Ziel ist es, die Infrastruktur in diesem Bereich nachhaltig für die kommenden Jahrzehnte zu ertüchtigen.
„Mit der Sanierung des Hauptsammlers schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass die Abwasserableitung in diesem Bereich auch langfristig sicher und zukunftsfähig gewährleistet werden kann. Die gemeinsame Umsetzung mit der Gemeinde Tholey ist dabei besonders sinnvoll: Weil Abwasserinfrastruktur und Gewässerverrohrung gleichzeitig erneuert werden, können die notwendigen Tiefbauarbeiten gebündelt und vorhandene Synergien genutzt werden“, so die EVS-Geschäftsführer Holger Schmitt und Thomas Collmann.
Bürgermeister Andreas Maldener erklärt: „Eine Baumaßnahme dieser Größenordnung lässt sich leider nicht ohne Einschränkungen für den Verkehr und das Umfeld umsetzen. Entscheidend ist, dass hier wichtige Infrastruktur langfristig und nachhaltig erneuert wird. Für die damit verbundenen Beeinträchtigungen bitte ich die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis.“




