Gestüt Welvert lädt vom 20. bis 23. August zum Turnier „Mensch und Pferd“ ein

Zwei Pferde die auf einer Koppel stehen und deren Nasen sich berühren. Das eine ist eine Schmillestute und das andere ein fuchsfarbenes Fohlen.

Das Gestüt Welvert in St. Wendel verwandelt sich vom 20. bis 23. August erneut in eine große Bühne für den Pferdesport. Bei der traditionsreichen Veranstaltung „Mensch und Pferd“, die in Kooperation mit dem RFV Illtal ausgerichtet wird, stehen 22 Springprüfungen auf dem Programm – von Nachwuchspferden bis zur schweren Klasse. Ergänzt wird das sportliche Angebot durch eine traditionelle Fohlenschau. Die Veranstaltung gilt seit Jahren als einer der Höhepunkte im saarländischen Turnierkalender.

Das Gelände der ehemaligen französischen Kaserne bietet mit seiner aufwendig gestalteten Kulisse ein besonderes Ambiente. Hochwertige Reitböden und modernes Hindernismaterial sorgen für professionelle Bedingungen. Entlang einer Flaniermeile präsentieren sich zahlreiche Aussteller aus den Bereichen Pferd, Hund, Garten, Kunst und Lifestyle. Unter anderem zeigt die Manufaktur TauHütte aus Wadern handgefertigte Hundeleinen und Hundehalsbänder aus Leder und Tau, während Reitsport Beyer Zubehör und Ausstattung anbietet. Schmuckstände, eine Malerin sowie eine große Gartenausstellung mit Blumen- und Pflanzenmeer runden das Angebot ab. Für Kinder gibt es Ponyreiten, eine Hüpfburg und weitere Attraktionen. Auch ein umfangreiches gastronomisches Angebot steht bereit.

Die Wettbewerbe beginnen bereits am Donnerstagmorgen mit Springpferdeprüfungen der Klassen A und L für Nachwuchspferde. Am Nachmittag wird mit einer Springprüfung der Klasse S* über 1,40 Meter erstmals Spitzensport geboten. Der Freitag steht im Zeichen der Zuchtförderung: Die Landesspringpferdechampionate Rheinland-Pfalz-Saar für vier-, fünf- und sechsjährige Pferde geben vielversprechenden Nachwuchspferden eine Bühne. Zudem wird die Qualifikation zum Großen Preis des Saarlandes ausgetragen – eine Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse S** über 1,45 Meter, in der Reiter Punkte für das Finale am Sonntag sammeln.

Am Samstag stehen neben Prüfungen für Nachwuchs- und Youngster-Pferde Springen bis zur Klasse S* an. Ab 16 Uhr richtet sich bei der traditionellen Fohlenschau der Blick auf die jüngsten Hoffnungsträger der Pferdezucht.

Der Sonntag bildet den krönenden Abschluss mit dem „Großen Preis des Saarlandes – Preis der Ministerpräsidentin 2026″. Die Prüfung ist mit insgesamt 8.000 Euro dotiert und zählt zu den bedeutendsten Springprüfungen im Saarland. In dem Springen der Klasse S** mit Stechen treten die 40 punktbesten Pferd-Reiter-Kombinationen aus der Freitagsqualifikation gegeneinander an. Auf dem Parcours mit Hindernissen bis 1,45 Meter entscheiden Präzision, Schnelligkeit und Nervenstärke über den Sieg. Zuvor zeigen sich Nachwuchsspringpferde in einer Youngster-S-Prüfung, gefolgt von einem Punktespringen der Klasse S* mit Joker.

Teilnahmeberechtigt sind Reiterinnen und Reiter aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Rheinland, Baden-Württemberg und Luxemburg. Auch Starter aus Belgien und Frankreich können mit Gastlizenz antreten, was dem Turnier internationales Flair verleiht.

Der Eintritt ist an allen vier Turniertagen frei.

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