Gemeinde Tholey und EVS erneuern unterirdische Infrastruktur in der Ortsmitte von Theley

Foto: Gemeinde Tholey

In der Ortsmitte von Theley haben am Montag, dem 21. September 2026, umfangreiche Bauarbeiten an der unterirdischen Infrastruktur begonnen. Die Gemeinde Tholey und der Entsorgungsverband Saar (EVS) erneuern gemeinsam einen Abschnitt des Hauptsammlers 1.1 sowie die Gewässerverrohrung der Theel. Der erste Bauabschnitt soll voraussichtlich bis August 2027 andauern.

Die Arbeiten finden zunächst im Bereich zwischen Primstalstraße und Unterortstraße statt. Verkehrsteilnehmer müssen sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen: Die Primstalstraße wird zeitweise halbseitig gesperrt, die Unterortstraße während der gesamten Bauphase voll gesperrt. Betroffene Anlieger wurden bereits im Vorfeld über die Einschränkungen informiert. Weitere Details zu Verkehrsregelungen, Ersatzhaltestellen und Sammel-Abstellplätzen für Abfuhrunternehmen will die Gemeinde veröffentlichen, sobald die verkehrsrechtlichen Anordnungen vorliegen und die Abstimmungen mit dem Landkreis abgeschlossen sind.

Dass dieser Abschnitt vorgezogen wird, hat mehrere Gründe: Der Hauptsammler verläuft teilweise innerhalb des Bebauungsplans „Ortsmitte Theley“, und es bestehen zeitliche Abhängigkeiten – unter anderem im Zusammenhang mit dem geplanten Neubau des Edeka-Marktes sowie einem Bauvorhaben in der Leitzweilerstraße 3. Die Gemeinde nutzt die Gelegenheit, parallel die bestehende Gewässerverrohrung der Theel zu erneuern. Durch die gemeinsame Umsetzung sollen Synergien genutzt und wiederholte Beeinträchtigungen für Anlieger und Verkehrsteilnehmer vermieden werden.

Die Planung der Gemeinschaftsmaßnahme liegt bei der ToSh Bauingenieur GmbH, die sowohl für den EVS als auch für die Gemeinde Tholey tätig ist. Die Bauleistungen wurden mittlerweile durch den EVS vergeben.

Bürgermeister Andreas Maldener sagte dazu: „Mit der Vergabe der Bauleistungen durch den EVS können die Arbeiten nun beginnen. Eine Baumaßnahme dieser Größenordnung lässt sich leider nicht ohne Einschränkungen für den Verkehr und das Umfeld umsetzen. Entscheidend ist, dass hier wichtige Infrastruktur langfristig und nachhaltig erneuert wird. Für die damit verbundenen Beeinträchtigungen bitte ich die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis.“

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