Geburtshilfe und Gynäkologie am Marienkrankenhaus St. Wendel gesichert

Foto: Marienkrankenhaus St. Wendel

Staatssekretär Stephan Kolling betont anlässlich seines Besuchs bei der Hebammengemeinschaft „Zauberhaft“ in Oberthal am 08.11.2021 die Notwendigkeit der Geburtshilfe und der Gynäkologie am Standort St. Wendel und unterstreicht die wichtige Arbeit der Hebammen im Saarland. 

Im gemeinsamen Gespräch mit der Hebammengemeinschaft wurde die derzeitige Situation der Geburtsstation im Marienkrankenhaus St. Wendel betrachtet. Nach dem Umzug des Brustzentrums und der operativen Gynäkologie vom Standort Marienkrankenhaus St. Wendel zum St. Josef Kohlhof mache man sich große Sorgen um den Fortbestand der Geburtshilfe und der Gynäkologie am Standort St. Wendel, auch über die nächsten Jahre hinweg, so die Hebammengemeinschaft. Man befürchte, dass die Geburtenzahlen auch aufgrund verzerrter Wahrnehmung der tatsächlichen Situation in der Bevölkerung weiter sinken werden und ein Weiterbetrieb der Geburtshilfe am Standort St. Wendel unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit nicht mehr gewährleistet sei.

Staatssekretär Kolling stellte bei seinem Besuch jedoch klar, dass die Gynäkologie und die Geburtshilfe im Marienkrankenhaus St. Wendel integrale Bestandteile des Versorgungsauftrages des Krankenhauses sind und damit durch den aktuellen Krankenhausplan abgesichert. Die Landesregierung erwarte von dem Träger Marienhaus, dass auch in Zukunft (Kaiserschnitt) Geburten in St. Wendel möglich sind.

„Die Sicherstellung einer langfristigen, wohnortnahen und qualitativ hochwertigen Geburtshilfe am Standort Marienkrankenhaus St. Wendel ist das gemeinsame Ziel der Landesregierung als Planungsbehörde. Ein wichtiger Aspekt zum Erhalt einer solchen zukunftsfähigen Gynäkologie ist dabei unter anderem auch die Etablierung einer eigenen Chefärztin bzw. eines eigenen Chefarztes am Standort St. Wendel sowie die Modernisierung des Kreissaals und das Einrichten von Partnerzimmern“, so Kolling abschließend.

Die derzeitige Situation und weitere Themen wie z.B. die Modernisierung des Kreissaals sollen in einem gemeinsamen Gespräch mit dem Gesundheitsministerium, der Hebammengemeinschaft und der Marienhaus GmbH zeitnah besprochen werden.

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