Freisen setzt sich nach Satzverlust gegen TV Holz durch

Foto: SSC Freisen

Der SSC Freisen hat das erste Saarderby der Saison in der 2. Bundesliga Süd der Frauen für sich entschieden. Vor rund 300 Zuschauern in der Sporthalle am Sportcampus Saar in Saarbrücken – darunter etwa 40 lautstarke Freisener Fans – setzte sich das Team von Headcoach Brigitte „Gitti“ Schumacher nach einem verlorenen ersten Satz mit 3:1 gegen den TV Holz durch.

Beide Mannschaften gingen mit zahlreichen Neuzugängen in die Partie. Freisen stellte um die bewährte Achse von Doreen Werth und Leonie Dewes einen weitgehend neuen Kader auf: Erika Takamiya und Ashlyn Nevrla bildeten den neuen Mittelblock, Ssyaana Venos und Lisa Guillermard agierten auf Annahme/Außen und Diagonal, dazu kam die neue Libera Celeste Friesen. Auf der Ersatzbank saßen mit Lilli Faus, Ida Schneider, Kim Hartwig und Celine Kruse gleich vier Nachwuchsspielerinnen.

Im ersten Satz legte Freisen stark los und führte schnell mit 8:4. Doch eine Serie von fünf Aufschlägen in Folge durch Holz‘ Kiana Fallaha drehte den Satz. Mehrere Aufschlagfehler auf Freisener Seite verhinderten eine Aufholjagd, Holz gewann den Durchgang 25:22.

Im zweiten Satz drehte Freisen auf und dominierte von Beginn an. Über Zwischenstände von 8:3, 16:10 und 20:13 ließ das Team dem TV Holz keine Chance und holte sich den besten Satz des Nachmittags deutlich mit 25:15.

Der dritte Satz war bis zur Mitte ausgeglichen, ehe Schumacher beim Stand von 16:15 taktisch reagierte und Ida Schneider für den Aufschlag brachte – eine Variante, die bereits in der vergangenen Saison mehrfach Wirkung gezeigt hatte. Mit drei Aufschlägen in Folge stellte Schneider auf 19:15 und sorgte damit für die Vorentscheidung. Nachdem Holz noch einmal auf einen Punkt herangerückt war, baute Ssyaana Venos mit einer weiteren starken Aufschlagserie den Vorsprung auf 24:19 aus. Der Satz endete 25:20.

Im vierten Durchgang ließ Freisen nichts mehr anbrennen. Beim Stand von 22:13 nutzte Schumacher die Gelegenheit, ihre Nachwuchskräfte einzusetzen – zeitweise standen vier Spielerinnen im Alter von 17 Jahren und jünger auf dem Feld. Als Holz noch einmal auf 22:24 verkürzte, kehrte Leonie Dewes aufs Feld zurück und bediente Erika Takamiya, die mit einem wuchtigen Einbeiner-Rück den 25:22-Endstand und damit den Derbysieg besiegelte.

Lange durchschnaufen können beide Teams nicht: Bereits am kommenden Sonntag, dem 27. September 2026, treffen sie im Finale des Saarlandpokals erneut aufeinander. Gespielt wird ab 14:00 Uhr am gleichen Ort in der Sporthalle am Sportcampus Saar in Saarbrücken.

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