Am Fetten Donnerstag, dem 8. Februar, nimmt das närrische Treiben im St. Wendeler Landratsamt eine ungewöhnliche Wendung. Landrat Udo Recktenwald, der in einer kreativen Verkleidung als Hausmeister unterwegs ist, erlebt einen Tag voller Eskapaden, der mit seiner symbolischen „Verhaftung“ endet.
Der Tag beginnt um 9:11 Uhr, als Recktenwald, getarnt als Hausmeister, zum Frauenfrühstück der Landfrauen in St. Wendel-Alsfassen eilt. Er hofft, unbemerkt zu bleiben und gleichzeitig die anwesenden Frauen mit seiner Verkleidung und Sekt zu erfreuen. Sein Plan, unerkannt zu bleiben, scheitert jedoch schnell.
Weiter geht es um 13:11 Uhr mit einer Flucht zur Kreissparkasse St. Wendel, wo er in seiner Verkleidung einen Vortrag hält. Doch auch dieser Zufluchtsort bietet ihm keinen Schutz vor der Entdeckung.
Um 15:11 Uhr wird Recktenwald von der Frauenbeauftragten des Landkreises aufgespürt und symbolisch ins Landratsamt abgeführt. Der Versuch, sich unbemerkt an seinen Arbeitsplatz zu schleichen, misslingt. Stattdessen wird er direkt zur internen, närrischen Feier in die Kantine gebracht.
Am Ende des Tages hat der Landrat keine andere Wahl, als seine Hausmeisterkluft abzulegen und gemeinsam mit der Frauenbeauftragten, die als Maja auftritt, in einem Willi-Kostüm zu erscheinen. Diese Verwandlung soll ihm vor weiteren „Strafen“ bewahren.





