Es war nur ein stilles Gedenken

Foto:Kurt Wiese

Im November wird am Volkstrauertag jedes Jahr der Kriegstoten und der Opfer von Gewaltherrschaft gedacht.

Ursprünglich war der Volkstrauertag nach dem Ersten Weltkrieg (1919) eingeführt worden, um der getöteten deutschen Soldaten in diesem Krieg zu gedenken. Inzwischen wird am Volkstrauertag an die Kriegstoten beider Weltkriege sowie an das unermessliche Leid in den Konzentrationslagern erinnert.



In den Ortsteilen der Kreisstadt St. Wendel wurden die meisten Gedenkveranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Der Ortsvorsteher der Kernstadt St. Wendel, Kurt Wiese, bedauerte das außerordentlich. „Dennoch sei dieser Gedenktag wichtig, er soll zudem Mahnung zur Versöhnung, der Verständigung und dem Frieden in der Welt sein“, so der Ortsvorsteher.

Er legte am Ehrenmal auf dem St. Wendeler Friedhof, coronabedingt ohne Bevölkerung,  sowie am Ehrenmal in St. Wendel-Alsfassen einen Kranz nieder.


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