CDU will Ausflugsziele im Sankt Wendeler Land besser vernetzen

Fotos: CDU/Carsten Simon

Die Kreisstadt St. Wendel hat im vergangenen Jahr 125.143 Übernachtungen gezählt. Das entspricht einem Plus von 3.062 Übernachtungen beziehungsweise rund 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie aus dem Sparkassen-Tourismusbarometer Saarland 2026 hervorgeht. Die CDU nimmt die Zahlen zum Anlass, eine bessere Vernetzung der touristischen Angebote in der Region zu fordern.

„Tourismus ist für uns ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Wer mehrere Tage in St. Wendel verbringt, besucht unsere Gastronomie, kauft vor Ort ein und nutzt die Angebote unserer Stadt. Davon profitieren Betriebe, Beschäftigte und die gesamte Kreisstadt. Mein Dank gilt allen, die unsere Gäste mit großem Einsatz und Gastfreundschaft willkommen heißen“, erklärt Sebastian Schorr, Vorsitzender der CDU im Stadtrat und Landtagsabgeordneter. Der Landkreis St. Wendel verzeichnet insgesamt die meisten Übernachtungen im gesamten Saarland. „Landrat Udo Recktenwald und die Sankt Wendeler Land Touristik leisten seit Jahren gute Arbeit. Auf dieser Grundlage können wir aufbauen und gemeinsam neue Impulse setzen“, sagt Schorr.

Ein zentrales Anliegen der Christdemokraten ist es, die verschiedenen Ausflugsziele im Landkreis stärker miteinander zu verbinden. „Vom Bostalsee über die Benediktinerabtei in Tholey und den Keltenring bis zur Innenstadt von St. Wendel haben wir auf engem Raum viel zu bieten. Gäste sollen diese Ziele leicht miteinander verbinden und gut erreichen können“, so Schorr. Konkret gehe es dabei um besser vernetzte Rad- und Wanderwege, passende Verkehrsanbindungen sowie übersichtliche Informationen für die Ausflugsplanung über Gemeindegrenzen hinweg.

Darüber hinaus sieht die CDU Potenzial in attraktiven Wohnmobilstellplätzen in fußläufiger Nähe zur Innenstadt. Diese könnten zusätzliche Übernachtungsgäste anziehen und den Besuch von Gastronomie, Einzelhandel und Veranstaltungen erleichtern.

Alexander Zeyer, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes St. Wendel, unterstreicht die Bedeutung für die Innenstadt: „Unsere Märkte, Veranstaltungen und kulturellen Angebote sind starke Anziehungspunkte. Wenn wir sie besser mit den weiteren Ausflugszielen im Landkreis verknüpfen, geben wir Gästen zusätzliche Gründe, länger in der Region zu bleiben und unsere Innenstadt zu besuchen. Das stärkt Gastronomie und Einzelhandel und macht St. Wendel als Reiseziel noch attraktiver.“

Die CDU plant nun, gemeinsam mit der Kreisstadt, dem Landkreis, touristischen Betrieben und Vereinen über konkrete Maßnahmen zu beraten. „Entscheidend ist, dass unsere Angebote auch als zusammenhängendes Erlebnis wahrgenommen werden. Dafür wollen wir die Akteure zusammenbringen und konkrete Möglichkeiten zur Zusammenarbeit ausloten“, erklärt Zeyer.

Fotos: CDU/Carsten Simon

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