Beim Indianer Powwow kommt der Wilde Westen an den Bostalsee

Indianer Powwow am Bostalsee am 13.08.2017 Einmarsch aller Akteure ( Grand Entry Akteure )

Das Indianer Powwow am Bostalsee ist schon Tradition; vom 24. bis 26. August geht das stimmungsvolle Fest bereits  in seine 14. Runde. Indianer, Trapper, Rancher und Soldaten  bauen im Strandbad Bosen Tipis, Lodgen und Armee-Zelte auf und erinnern so an die glorreichen Zeiten des Wilden Westens. Da sind auch einige Hingucker wie Planwagen, Kanus oder die schweren Kanonen der Süd- und Nordstaatler zu bestaunen. Wie immer lädt Gog Concept gemeinsam mit dem Freizeitzentrum Bostalsee und „Unsere Volksbank St. Wendeler Land“ zum Powwow ein. Landrat Udo Recktenwald freut sich schon: „Das Powwow ist eines der stimmungsvollsten Feste im Südwesten und passt ideal zum Bostalsee. Wir erwarten viele Familien aus nah und fern.“

Aus allen Richtungen reisen Freizeit-Indianer und –Cowboys an. So haben sich Gruppen aus Frankreich, Luxemburg, Belgien, den Niederlanden, aus Bayern, Thüringen und Berlin angesagt, um am Bostalsee einige schöne Tage zu erleben. Der See mit seinem feinen Sandstrand wirkt als Magnet; bei anderen Indianerfesten findet man dieses einzigartige Ambiente nicht.

Los geht´s am Freitag, 24. August, um 16 Uhr. Die Besucher können sich in aller Ruhe das Lager anschauen, mit den campierenden Hobbyisten plaudern, Einblicke  in deren besondere Form der Freizeitgestaltung erhalten. Ab 19 Uhr spielt die „Jim Everett Band“ flotte Country-Rhythmen. In der Pause um 20 Uhr dürfen sich die Besucher auf waghalsige Kunststück hoch zu Pferd freuen: Die Voltigeure der Plains Indians zeigen spektakuläre Stunts auf, unter und neben ihren Pferden, die man so selbst in großen Freizeitparks nicht sieht – Klasse-Reiter auf Klasse-Pferden.

Samstags und sonntags, jeweils ab 12 Uhr, präsentiert sich das Powwow mit seiner ganzen Programmvielfalt. Es gibt stimmungsvolle Indianertänze, tolle Reitershows mit den Plains Indians aus dem Elsass, Live-Musik mit „Raza Inka“ aus den Anden und vieles mehr. Ein ganz besonderes Erlebnis ist gegen 14 Uhr die „Parade“, der feierliche Einzug aller Akteure, begleitet von Trommelschlag und Gesang der Gruppe „Savy Western“ aus Paris.

Am Samstag um 16 Uhr führt Martin Mathias, mehrfacher Deutscher Meister der Zauberer, sein preisgekröntes Zaubertheater „Indianer Geheimnisse“ auf. Dabei nimmt er die Kinder mit auf eine gefährliche Reise in die Prärie, wo Schlangen, Wölfe und feindliche Komanchen lauern. Am Samstagabend ab 19 Uhr spielt die Band „Louisiana“.

Händler bieten auf dem Western-Markt Waren feil, etwa Felle, Hüte, Lederjacken, Hemden, Hosen, Schuhe, Fahnen, Decken und Indianerschmuck.

Auch die Kleinen haben ihren Spaß: In der Kreativwerkstatt können sie Stirnbänder, Amulette, Armbänder, Traumfänger oder Ketten basteln. Auf dem Rücken von Ponys kann man einige Runden drehen und sich dabei ein wenig wie Winnetou oder Old Shatterhand fühlen.

Eintritt: Kinder ab sechs Jahren: fünf Euro, Erwachsene: acht Euro, Drei-Tages-Karte: Kinder: zehn Euro, Erwachsene: 16 Euro.

Fotos: Georg Lauer

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