Ärzte fordern Böllerverbot

Die Ärzteschaft warnt vor Verletzungen durch Raketen und Knallkörper sowie Angriffe auf Rettungs- und Ordnungskräfte mit Pyrotechnik.

„Der Bund und die Innenminister der Länder sind gefordert, wenn sich zum Jahreswechsel erneut tausende Menschen durch Silvesterfeuerwerk schwer verletzen, wenn Ärztinnen und Ärzte, Rettungs- und Ordnungskräfte mit Knallkörpern bedroht oder tätlich angegriffen werden“, sagte Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt. Er bezog sich dabei auf die mehrheitlich ablehnende Haltung der Innenminister bezüglich eines Verbots für den privaten Gebrauch von Pyrotechnik. Reinhardt betonte die Notwendigkeit, dieses Thema nach dem Jahreswechsel erneut anzugehen und es auf die Tagesordnung der nächsten Innenministerkonferenz zu setzen. „Die besonders von Krawallen und Ausschreitungen mit Silvesterfeuerwerk betroffenen Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen sollten eine entsprechende Vorlage erarbeiten. Es ist ureigenste Aufgabe der Innenminister, für ein friedliches und sicheres Silvester zu sorgen. Ein Verbot von Raketen und Knallkörpern ist dafür elementar“, stellte Reinhardt klar.

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