Er hatte kein Smartphone. Keinen Account. Keine Kamera.
Und trotzdem kennt ihn heute fast jeder Mensch.
Das Christentum ist mit ca. 2,3 bis 2,6 Mrd. Anhängern weltweit die größte Religion. Wenn wir heute von Influencern sprechen, denken wir an Reichweite und Followerzahlen. Der Einfluss von Influencern wird gemessen in Klicks, Likes und Shares. Doch was bleibt? Was heute „viral geht“ geht, geschieht in Sekunden. Ein Video verbreitet sich weltweit, wird tausendfach geteilt – und ist oft genauso schnell wieder vergessen.
Jesus hatte keine technischen Mittel, um seine Botschaft zu verbreiten. Keine Plattform, keine Strategie, kein Marketing. Was er hatte, waren Worte – und eine Botschaft, die Menschen tief berührte. Er sprach nicht zu Millionen gleichzeitig. Er sprach zu wenigen – aber so, dass es blieb. Durch Erzählen, durch Erinnern, durch Weitergeben. Und trotzdem – oder gerade deshalb – haben seine Lehren Jahrtausende überdauert.
Jesus sprach über Liebe, über Vergebung, über Hoffnung und Frieden. Er sprach über Gott als Zuflucht und seine Vision einer Kirche, die leider mehr und mehr in Vergessenheit gerät, auch weil „sein Bodenpersonal“ ihrem Ruf so viel Schaden zufügte und es wahrhaftigen und charismatischen Vertretern, vielen guten Pastoren, Pfarrerinnen und Pfarrern, sehr schwer macht, die Kirche „am Leben zu halten“ und einen der wenigen Orte, die ein Symbol für das Zusammenkommen suchender Menschen und Christen, zu bewahren. Wohin, wenn niemand unterstützt in Krankheit, Einsamkeit, bei Verrat und Verletzungen? Das Glaubensgerüst droht einzustürzen. Ist vielleicht der Zusammenbruch christlicher Werte die Ursache für die apokalyptisch anmutenden Eindrücke, die die Geschehnisse derzeit global offenbaren wie Kriege, Umweltzerstörung und Pandemien? Und: Ist dies Gottes Plan oder menschgemacht?
Jesus kann erfahren werden – Jesus bringt inneren Frieden
Jesus kann erfahren werden. Und nicht nur von einigen wenigen, sondern von allen. Alles Humbug und Hirngespinsten von Menschen, die sich die Welt schönreden und auf das Paradies nach dem Tod setzen? Stimmt, noch niemand kam zurück und brachte Beweismittel mit. Aber dieser Welt würde es besser gehen, wenn christliche Werte der Nächstenliebe, Vergebung und des Friedens gelebt würden unabhängig von Religionen und Ethnien und auch unabhängig von einem Tod nach dem Leben oder nicht. Auch ein Atheist wird dieser Welt mehr positive Impulse geben, wenn er sich auf Jesus und seine Botschaften besinnt.
Es ist im Hier und Jetzt möglich, Jesus zu spüren, innerlich zur Ruhe zu kommen, sogar in schlimmsten Zeiten der Belastung. Hiervon gibt es keine Videos, keine Beweisfotos. Jesus ist eine Erfahrung.
Das, was sich innerlich in uns abspielt, ist das, was uns ausmacht. Nicht die großartige Kiste vor der Haustür, nicht die Rolex am Handgelenk. Denn all dies zu besitzen, bringt zwar kurzfristig Spaß, aber nicht den inneren Frieden, der losgelöst von Problemen den Alltag bewältigen lässt und tiefen Schlaf beschert ohne Herumwälzen und belastende Gedanken über Getanes und Nichtgetanes, Probleme etc.. Mit sich im Reinen zu sein und den inneren Frieden zu spüren ist größtes Glück. Wie ist dies möglich? Indem wir darum bitten und unser Leben in seine Hände legen – ein Versuch ist es wert!
Wir alle wollen Frieden auf dieser Erde…
Gefühlt reden alle von Frieden. Dabei wird auf die Weltpolitik geschaut. Aber nur wenige schauen auf ihre eigenen Kriege, die innerlich stattfinden. Es fängt im Straßenverkehr an. Jemand drängt sich vor und es wird wütend gestikuliert und laut gehupt, ein Hund betritt Nachbars Rasen und der rastet aus, Kinder bemalen mit Kreide die Straßen und werden dabei gestört. Vom ICH zur WELT, die große Bühne der Weltpolitik mit der kleinen Bühne des Alltags zu vergleichen, kann spannend werden. Denn während wir nach außen schauen, übersehen wir etwas viel Näheres.
Die kleinen Kriege in uns selbst. Vielleicht liegt genau hier der blinde Fleck: Wir fordern Frieden in der Welt, sind aber oft nicht bereit, ihn im Kleinen zu leben. Dabei beginnt jeder große Zustand immer im Kleinen. Jede Haltung, jede Reaktion, jedes Wort trägt etwas nach außen.
Reflexion ist unbequem. Es ist leichter, mit dem Finger zu zeigen, als in den Spiegel zu schauen. Es ist leichter, andere zu kritisieren als sich die eigene Ungeduld und den eigenen Ärger anzuschauen. Doch genau dort könnte Veränderung anfangen.
Nicht erst, wenn sich die Welt verändert, sondern wenn wir es tun.
Vielleicht ist Frieden nichts, das „dort draußen“ entsteht.
Vielleicht ist er etwas, das in uns beginnt – in einem Moment, in dem wir nicht hupen, nicht ausrasten, nicht sofort reagieren. Sondern kurz innehalten.
Und genau dort beginnt etwas, das weitergeht…
…von Mensch zu Mensch
vom Ich zur Welt…
Und weil uns dies nicht allein gelingt, können wir dafür beten, darum bitten, dass wir uns ändern können, mit Jesu Kraft und Liebe.
Denn seine Botschaft war einfach:
LIEBE. VERGEBUNG. FRIEDEN



