Diehl Defence eröffnete neues Fertigungsgebäude in Nonnweiler

Foto: Diehl Defence

Diehl Defence hat an ihrem Standort in Nonnweiler ein neues Flugkörperintegrationszentrum offiziell in Betrieb genommen. Mit der Fertigstellung des Neubaus wurde ein weiteres Großprojekt im Rahmen der laufenden Ausbaumaßnahmen des Unternehmens abgeschlossen. Die Übergabe des Gebäudes fand am 23. Januar 2026 statt.

Im Beisein der saarländischen Ministerpräsidentin Anke Rehlinger übernahm Thomas Bodenmüller, CFO von Diehl Defence, das neue Fertigungsgebäude im Rahmen einer Feierstunde. Das Integrationszentrum dient vor allem dem Ausbau der Kapazitäten für die Integration von Lenkflugkörpern, zunächst für verschiedene Varianten der IRIS-T-Familie.

Mit dem Neubau wurden rund 3.400 Quadratmeter zusätzliche Produktionsfläche geschaffen. Das Gebäude ist mit seiner nach hinten ansteigenden Bauform nach Unternehmensangaben europaweit einzigartig und erfüllt die aktuellen rechtlichen Anforderungen sowie die besonderen Sicherheitsvorgaben für sprengstoffverarbeitende Betriebe.

In ihrem Grußwort hob Ministerpräsidentin Rehlinger die Bedeutung der Investition hervor: „Die Branche investiert, erweitert Kapazität und schafft Arbeitsplätze. Das ist gut für unser Saarland.“ Auch Wirtschaftsminister Jürgen Barke unterstrich die Rolle des Standorts: „Die enormen Investitionen von Diehl Defence im Saarland zeigen, dass unser Land ein leistungsfähiger Standort für Hochtechnologie ist. Gerade im Strukturwandel eröffnet der Ausbau der Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie neue Perspektiven für Wachstum und Beschäftigung. Nonnweiler entwickelt sich dabei zu einem industriellen Anker mit überregionaler Strahlkraft.“

Thomas Bodenmüller erklärte, das neue Integrationsgebäude sei das erste Bauvorhaben, das im Zuge der aktuellen Wachstumsphase in Nonnweiler abgeschlossen wurde. Weitere Projekte seien bereits angelaufen. „Die Bauarbeiten für die nächsten drei Neubauten haben bereits begonnen. Insgesamt gibt es am Standort noch über 20 weitere Bauvorhaben“, sagte der CFO. Neben zusätzlichen Fertigungsgebäuden für andere Produktfamilien sei auch an der Betriebsstätte Mariahütte unter anderem ein Neubau für die Logistik vorgesehen.

Diehl Defence befindet sich seit mehreren Jahren in einer starken Wachstumsphase, die sich seit 2022 durch die deutlich gestiegene Nachfrage – insbesondere aus Deutschland sowie von weiteren NATO-Staaten – nochmals verstärkt hat. Um die gestiegenen Anforderungen zu erfüllen, baut das Unternehmen seine Kapazitäten an allen Standorten konsequent aus. Die unternehmensweite Investitionssumme beläuft sich auf rund 1,5 Milliarden Euro.

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