Löschbezirk Bierfeld verzeichnet starken Rückhalt in der Bevölkerung

Foto: Manfred Koch

Die Freiwillige Feuerwehr im Löschbezirk Bierfeld blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Bei der kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung präsentierte Löschbezirksführer Jannik Feid beeindruckende Zahlen. Besonders erfreulich entwickelte sich die Zahl der fördernden Mitglieder: Von 114 zu Jahresbeginn 2024 stieg sie auf aktuell 151 Unterstützer. Dies entspricht etwa 30 Prozent der örtlichen Bevölkerung.

Die Einsatzabteilung verfügt derzeit über 26 aktive Mitglieder. Zwei weitere Kameraden gehören der Altersabteilung an. Sorgen bereitet hingegen die Nachwuchsarbeit: Die Jugendfeuerwehr zählt lediglich drei Mitglieder. Um diesem Engpass zu begegnen, besteht seit September 2022 eine Übungsgemeinschaft mit dem Nachwuchs des Löschbezirks Sitzerath.

Die Einsatzbilanz für 2025 weist elf Alarmierungen aus – genau so viele wie im Vorjahr. Allerdings reduzierten sich die Einsatzstunden deutlich von 272 auf 116. Der Grund: Im Gegensatz zu 2024, als Pfingsten massive Unwetterschäden zu bewältigen waren, blieben größere Wetterereignisse aus. Die Übungsbeteiligung erreichte mit durchschnittlich 80 Prozent einen hervorragenden Wert. Bei insgesamt 23 Übungen leisteten die Aktiven 1.085 Stunden. Die Jugendfeuerwehr erzielte bei 20 Übungen sogar eine Beteiligung von 86 Prozent, wie Betreuer Tommy Schneider mitteilte.

Der Löschbezirk ist gut aufgestellt: 18 der 26 Aktiven sind als Atemschutzgeräteträger ausgebildet. Fünf Feuerwehrleute absolvierten verschiedene Weiterbildungen auf Gemeinde- und Landesebene. Seit April 2024 unterstützt ein Förderverein unter Vorsitz von Kevin Schwan die Arbeit der Wehr. Florian Reisdorf erhielt für seine Kassenführung ein tadelloses Zeugnis.

Bürgermeister Dr. Franz Josef Barth zeigte sich beeindruckt: „80 % Übungsbesuch, 70 % der Aktiven sind Atemschutzgeräteträger und 30 % der Bevölkerung als fördernde Mitglieder – großartig!“ Mit Blick auf seinen nahenden Ruhestand ergänzte er: „Es war mir eine große Ehre, einem so gut funktionierenden Löschbezirk als Bürgermeister vorzustehen.“

Ortsvorsteher Thomas Lauer, der gleichzeitig als Atemschutzgerätewart und Schriftführer tätig ist, würdigte die Teamarbeit der Funktionsträger. Er dankte für die Unterstützung bei Dorffesten wie dem Maibaumstellen und der Begleitung des Martinsumzugs. Kreisbrandmeister Frank Feid informierte über Zukunftspläne: Der Landkreis plant in Namborn ein Ausbildungszentrum für Feuerwehrangehörige und Bevölkerung. Gemeindewehrführer Alexander Kuhn sowie Alfons Klasen und Christopher McNeill von der Werkfeuerwehr Diehl Defence hoben die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarlöschbezirken hervor.

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