In Bliesen (St. Wendel) fand am 17. März eine feierliche Veranstaltung zum Josefstag statt, zu der rund 400 Personen kamen. Höhepunkte waren ein Festhochamt mit Bischof Dr. Stephan Ackermann, die Einsegnung des Josef-Schuh-Platzes und ein Begegnungsfest. Organisiert wurde das Ereignis vom Verein zur Förderung und Erhaltung des Bliestaldomes, dessen Gründer, Josef Schuh, posthum geehrt wurde.
Das Festhochamt in der Pfarrkirche St. Remigius zelebrierte Bischof Ackermann gemeinsam mit Dekan Klaus Leist, Kooperator Selvarayar Chinnapparaj und Diakon Martin Uhlenbrock. In seiner Predigt hob der Bischof die Bedeutung des Heiligen Josefs und dessen Vorbildfunktion hervor. „Wie Josef als Handwerker aktiv an der Schöpfung mitgewirkt habe, habe jeder Mensch Gestaltungsmöglichkeiten“, betonte Ackermann und verwies auf die aktuellen Herausforderungen in der Ukraine, in Gaza und in Katastrophengebieten.
Zur Erinnerung an Josef Schuh, den verstorbenen Gründer des veranstaltenden Vereins, wurde der Josef-Schuh-Platz eingeweiht. Walter Fuss, der Vorsitzende des Vereins, und Ortsvorsteher Wolfgang Theis würdigten Schuhs Verdienste. Bischof Ackermann segnete den neuen Platz, und Saar-Innenminister Reinhold Jost erinnerte an Schuhs Beitrag zur Gemeinschaft und Politik.
Das Gedenken an Josef Schuh und die Feierlichkeiten zum Josefstag endeten mit einem Begegnungsfest im Gemeindezentrum, das die Bedeutung von Gemeinschaft und Engagement in den Vordergrund rückte.





