Die Gemeinde Marpingen plant im Haushaltsjahr 2024 umfangreiche Investitionen in Höhe von 6,5 Millionen Euro. Die Mittel sind insbesondere für die Förderung des Ehrenamts, die Sanierung von Dorfgemeinschaftshäusern und die Verbesserung der Bildungsinfrastruktur vorgesehen. Dies unterstreicht die Bedeutung des gemeinnützigen Engagements und der Bildungsförderung in der Gemeinde.
Förderung des Ehrenamts und der Bildung
Im Fokus des Haushaltsplans stehen die Unterstützung des Ehrenamts und die Sanierung von Dorfgemeinschaftshäusern, um diese für eine multifunktionale Nutzung vorzubereiten. So werden alleine für das Dorfgemeinschaftshaus in Urexweiler 1,6 Millionen Euro für den Umbau bereitgestellt. Des Weiteren sind für das Dorfgemeinschaftshaus Berschweiler 250.000 Euro für den ersten Bauabschnitt und die Planung eingeplant.
Bürgermeister Volker Weber betont die Wichtigkeit der Bildungsinvestitionen: „Nicht nur für die Vereine nehmen wir in diesem Haushalt viel Geld in die Hand, sondern investieren auch in Bildung.“ Speziell wird auf die steigenden Schülerzahlen reagiert, indem für über 2 Millionen Euro eine Erweiterung der Grundschule in Marpingen errichtet wird. Zudem wird in Alsweiler in den Ausbau einer KiTa investiert, um 50 neue Kindergartenplätze zu schaffen und damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.
Weitere Investitionen in Feuerwehr und Infrastruktur
Die Gemeinde sieht auch bedeutende Mittel für die Freiwillige Feuerwehr vor, darunter 450.000 Euro für die Beschaffung von Fahrzeugen und die Planung eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Urexweiler. Zudem werden Investitionen in die Aufwertung der Ortskerne, in den Ankauf von Schlüsselgrundstücken, in die Reparatur von Dorfbrunnen, historischen Gebäuden und Spielplätzen getätigt.
Abschließend unterstreicht Weber die Bedeutung der Gesamtinvestitionen: „Zusammen mit dem Abwasserwerk der Gemeinde Marpingen investiert die Gemeinde Marpingen in 2024 10 Millionen Euro in ihre Infrastruktur und in die Zukunft.“ Er betont die Notwendigkeit von Fortschritt und Entwicklung, um die Gemeinde lebens- und liebenswert zu halten und stellt fest, dass Stillstand keine Option sei.



