Der Ortsrat von Primstal hat Franz Josef Koch in seiner jüngsten Sitzung einstimmig zum neuen Ortsvorsteher gewählt. Auch sein Stellvertreter Christian Leuwer erhielt das Votum ohne Gegenstimme. Das geschlossene Ergebnis gilt als Signal dafür, dass die Mitglieder des Gremiums die künftige Arbeit gemeinsam und konstruktiv gestalten wollen.
„Ich freue mich auf die neue Aufgabe und auf die Zusammenarbeit mit dem Ortsrat, der Gemeindeverwaltung und natürlich mit den Bürgerinnen und Bürgern unseres Ortes“, betont der neue Ortsvorsteher. Koch sieht sich dabei in einer positiven Kontinuität: Die Arbeit im Ortsrat habe sich in den vergangenen Jahren spürbar verändert. Wo früher teils Gegensätze und Konfrontation die Debatten bestimmt hätten, stehe mittlerweile die gemeinsame Lösungssuche im Vordergrund. Unterschiedliche Meinungen seien in einem demokratischen Gremium selbstverständlich und wichtig – entscheidend sei jedoch, verschiedene Standpunkte zu respektieren und trotzdem an einem Strang zu ziehen. Diesen Weg wolle er fortsetzen.
In den kommenden Jahren stehen in Primstal mehrere bedeutende Vorhaben an. Besonderes Gewicht hat die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung durch eine neue Wasseraufbereitungsanlage. Daneben stehen der Bau eines Bürgerhauses sowie die Vermarktung der Bauplätze im Baugebiet Morschborn auf dem Programm. Koch bezeichnet diese Projekte als wichtige Weichenstellungen für die Zukunft des Ortes.
Neben den großen Vorhaben will der neue Ortsvorsteher auch die alltäglichen Belange der Bevölkerung im Blick behalten – von Straßen und Wegen über Verkehrssituationen und öffentliche Anlagen bis hin zu Veranstaltungen und persönlichen Anliegen. Häufig seien es gerade die kleineren Dinge, die das Leben im Ort unmittelbar beeinflussten.
Koch setzt dabei auf Bürgernähe und offene Kommunikation. Ihm sei bewusst, dass nicht jedes Problem sofort gelöst werden könne. Manche Angelegenheiten lägen außerhalb seiner direkten Zuständigkeit, andere erforderten Abstimmungen mit der Gemeindeverwaltung oder bräuchten schlicht mehr Zeit. Wichtig sei ihm vor allem, Anliegen ernst zu nehmen, sich darum zu kümmern und den Menschen eine Rückmeldung zu geben.




