Zwei Lehrerinnen der Dr.-Walter-Bruch-Schule (DWBS) in St. Wendel haben eine Fortbildungsreise nach Island unternommen. Gefördert wurde der Aufenthalt über das europäische Programm Erasmus+. Ziel war es, neue Anregungen für die Vermittlung von Nachhaltigkeitsthemen im Unterricht zu gewinnen.
Im Fokus der Reise stand die Frage, wie Schulen einen bewussteren Umgang mit natürlichen Ressourcen fördern können. Die beiden Pädagoginnen besichtigten mehrere Kraftwerke und informierten sich über die Nutzung von Wasserkraft und Geothermie. Island gilt als Vorreiter beim Einsatz erneuerbarer Energien und demonstriert, welche Möglichkeiten die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen bietet. Neben dem fachlichen Programm hinterließ auch die isländische Natur mit ihren Vulkanen, Wasserfällen und weiten Landschaften bleibende Eindrücke. Sogar die Nordlichter konnten die Lehrerinnen beobachten. Die Erlebnisse machten deutlich, wie eng Klimaschutz, Ressourcenschonung und der Erhalt natürlicher Lebensräume zusammenhängen.
Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch einer isländischen Schule. Dort erhielten die Lehrerinnen Einblicke in das dortige Schulsystem und den Schulalltag. Im Austausch mit den isländischen Kolleginnen und Kollegen ging es um pädagogische Ansätze und Unterrichtskonzepte, die neue Perspektiven für die eigene Arbeit eröffneten.
Zurück in St. Wendel wollen die beiden Pädagoginnen die gesammelten Erfahrungen in ihren Unterricht einfließen lassen. Themen wie erneuerbare Energien, Wasser, Geothermie sowie Umwelt- und Naturschutz sollen künftig anschaulicher und praxisnäher vermittelt werden. Das Ziel: Schülerinnen und Schüler stärker für nachhaltiges Handeln und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt zu sensibilisieren. Die Reise erwies sich sowohl persönlich als auch beruflich als wertvolle Erfahrung und zeigte, wie bereichernd es sein kann, Nachhaltigkeit nicht nur in der Theorie zu behandeln, sondern vor Ort zu erleben.




