Am Bostalsee gibt es ein neues Übernachtungsangebot für Urlauber. Der „DraussZeit Wohnmobil- und Glampingpark“ bietet insgesamt 58 Stellplätze für Wohnmobile sowie sechs Tiny Häuser und sechs Tipis. Die ersten Gäste konnten bereits im August 2026 begrüßt werden. Obwohl noch kleinere Arbeiten ausstehen, kann die gesamte Anlage bereits genutzt werden.
Die Bauarbeiten für den neuen Ferienpark hatten Anfang 2025 begonnen. Mit der Anlage wird das touristische Angebot am Bostalsee um eine Kombination aus klassischen Wohnmobilstellplätzen und besonderen Übernachtungsmöglichkeiten erweitert.
Hinter dem Projekt stehen zwei private Investorenfamilien, die ihre Ideen gemeinsam verwirklicht haben.
Familie Laubenthal entwickelte Idee bereits 2021
Den Anstoß für das Projekt gab die aus der Gemeinde Nohfelden stammende Familie Laubenthal. Bereits 2021 entstand die Idee, am Bostalsee einen Wohnmobilstellplatz zu schaffen.
Dabei konnte die Familie auf ihre langjährige eigene Erfahrung mit Wohnmobilreisen zurückgreifen. Diese floss in die Planung und Gestaltung der neuen Anlage ein.
In Zusammenarbeit mit der Familie Loth wurde das ursprüngliche Konzept um zusätzliche Übernachtungsmöglichkeiten ergänzt. Gemeinsam entstanden sechs Tiny Häuser und sechs Tipis, an denen die beiden Familien jeweils zur Hälfte beteiligt sind.
Bürgermeister sieht großes Potenzial für den Tourismus
Nohfeldens Bürgermeister Andreas Veit begrüßt die Eröffnung des neuen Angebots. Für ihn ist der Ferienpark ein weiterer Schritt bei der touristischen Entwicklung der Gemeinde.
Veit erinnert in diesem Zusammenhang an die Entscheidung, den Bostalsee in den 1980er-Jahren zu errichten. Aus seiner Sicht wurde damit der Grundstein für die heutige Bedeutung des Sees als Urlaubsziel gelegt. Rückblickend zählt er diese Entscheidung zu den besonders weitsichtigen Weichenstellungen für die Gemeindeentwicklung.
Gleichzeitig betont der Bürgermeister, dass sich touristische Angebote immer wieder an veränderte Wünsche und Bedürfnisse der Gäste anpassen müssten.
Insbesondere der Wohnmobiltourismus habe seit 2020 einen erheblichen Aufschwung erlebt. Die Nachfrage nach entsprechenden Stellplätzen sei weiterhin groß. Mit dem neuen Wohnmobil- und Glampingpark gebe es nun ein Angebot, das in dieser Form am Bostalsee bislang gefehlt habe.
Investoren mussten bürokratische Hürden überwinden
Der Weg von der ersten Idee bis zur Eröffnung verlief nach Angaben der Gemeinde nicht ohne Schwierigkeiten.
Vor allem langwierige Verfahren und bürokratische Hürden hätten die Umsetzung verzögert. Für die Familie Laubenthal bedeutete dies mehrere Jahre Planung sowie einen erheblichen Aufwand, bevor das Vorhaben tatsächlich realisiert werden konnte.
Bürgermeister Veit würdigt deshalb ausdrücklich das Durchhaltevermögen der Investoren. Dass beide Familien trotz der Schwierigkeiten an ihren Plänen festgehalten hätten, sei ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung des Tourismus am Bostalsee.
Das Projekt zeige aus seiner Sicht außerdem, welche Bedeutung private Investitionen neben den öffentlichen Maßnahmen für die touristische Infrastruktur einer Gemeinde haben.
Anlage ist bereits vollständig nutzbar
Seit August können Urlauber die neuen Stellplätze und Unterkünfte nutzen. Lediglich kleinere Restarbeiten müssen noch abgeschlossen werden.
Mit den 58 Wohnmobilstellplätzen, sechs Tiny Häusern und sechs Tipis stehen insgesamt 70 Stellplätze beziehungsweise separate Unterkünfte zur Verfügung.
Bürgermeister Andreas Veit bedankt sich bei den Familien Laubenthal und Loth sowie allen weiteren Beteiligten, die zur Umsetzung des Projekts beigetragen haben. Den Betreibern wünscht er wirtschaftlichen Erfolg und viele zufriedene Gäste.




