Ein verdächtiges Stück Fleisch auf einem eingezäunten Grundstück im Wallesweilerhof beschäftigt die Polizei in St. Wendel. Eine Hundehalterin entdeckte den möglichen Giftköder, nachdem einer ihrer Hunde das Fleisch bereits aufgenommen hatte. Die Frau konnte gerade noch verhindern, dass das Tier es fraß. Ob das Fleisch tatsächlich vergiftet war, ist bislang unklar.
Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall vermutlich am Freitag, 16. Oktober 2026, zwischen 7.30 Uhr und 10.15 Uhr. In diesem Zeitraum könnte das verdächtige Fleisch auf das umzäunte Anwesen im Bereich Wallesweilerhof gelangt sein.
Die Grundstückseigentümerin bemerkte, dass einer ihrer Hunde das Fleisch bereits aufgenommen hatte. Sie griff rechtzeitig ein und verhinderte, dass das Tier den Fund verschluckte.
Polizei prüft Verdacht auf Giftköder
Am Samstag, 17. Oktober, erstattete die betroffene Frau Anzeige bei der Polizeiinspektion St. Wendel.
Bislang ist nicht bekannt, wie das Fleisch auf das Grundstück gelangte. Auch Hinweise auf eine mögliche tatverdächtige Person liegen den Ermittlern derzeit nicht vor.
Ob es sich tatsächlich um einen präparierten Giftköder handelt, muss noch untersucht werden. Ein entsprechender Nachweis liegt bislang nicht vor.
Zeugen sollen sich bei der Polizei melden
Die Polizei bittet Personen, die am Freitagvormittag im Bereich Wallesweilerhof verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur Herkunft des Fleischstücks geben können, sich zu melden.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion St. Wendel telefonisch unter 06851/898-0 oder per E-Mail an PI-WND@polizei.slpol.de entgegen.




